Großbanken versus kleine Institute

Leichter gesagt als angewendet: Das Proportionalitätsprinzip bei Banken. Wieviel Regulierung braucht unser Bankensektor?

Das diskutierte Proportionalitätsprinzip für Banken geht vom simplen Grundsatz aus: Kleine Banken sollen weniger Regulierung unterworfen sein als Großinstitute. Klingt einfach, wirft aber Fragen auf. Wie sollen Tochterunternehmen ausländischer Großbanken behandelt werden?

Sollen sie als „kleine“ Player in den Genuss von Proportionalität kommen, oder als Teil der großen Mutter angesehen werden? Auf der anderen Seite besteht die Befürchtung, dass heimische Institutsgruppen von den Regulierern als gemeinsame Großinstitute angesehen werden. Also jede „kleine“ Sparkasse denselben Vorschriften unterliegen  würde wie etwa eine Deutsche Bank oder eine Bank of America. Aus Sicht der Austro-Institutslandschaft eine seltsame Vorstellung.

Die  …

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