„Gang an die Börse, und nicht Delisting sollten attraktiv sein“

Hinausgedrängt zu werden will niemand, und zu billig abgespeist werden, auch nicht. Das gilt in allen Lebenslagen, so auch im Verhältnis zwischen Haupt- und Minderheitsaktionären.

Trotzdem kommt es (gar nicht so selten) vor - und sorgt entsprechend für Konfliktstoff bis hin zum Bemühen von Gerichten. Im Kapitalmarktjargon nennt sich das Reizthema „Gesellschafter-Ausschluss“ oder „Squeeze-Out“.

Diesem und dem damit oft folgenden Überprüfungsverfahren der Angemessenheit des Abfindungsangebots widmete sich ein Workshop des Interessenverbandes für Anleger (IVA):
Dazu kamen in der Wiener „Klimt Villa“ mehr als 30 Experten zusammen, darunter bekannte Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Vertreter der Justiz und des Gremiums, betroffene Aktionäre sowie Anlegerrechtsexperten aus Deutschland. Anlass für den Workshop gab es gleich doppelt: Zum einen ist in Österreich der Gesellschafterausschluss seit 2006 gesetzlich geregelt und so konnte  …

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