HV ProSiebenSat.1
Großaktionäre sahnen bei Dividende fleißig ab
S. 5

ZockerEcke
Design Bau und Silicon Sensor
S. 5

Anleger optimistisch
Österreichs Investoren rechnen mit einem weiteren Anstieg des ATX in den kommenden sechs Monaten. Die Studie von JP Morgan finden Sie auf
S. 7

conwert im Blickpunkt
Derzeit einer der Lieblinge der Analysten
S. 11

ChartReading
Wiener Städtische, Austrian, Polytec, voestalpine, Head, Toyota, Allianz und der ATX
S. 14

Vorsorge Spezial
Deutsche Finanzdienstleister befürchten in den kommenden Jahren Bestandsverluste bei Lebensversicherungen
S. 15

Das Vorsorgeverhalten der Österreicher: Persönliches Empfinden und die Realität klaffen auseinander S. 17

Fremdwährungen
Daß Fremdwährungen eine eigene Anlageklasse darstellen, ist auch in Fachkreisen weiterhin umstritten
S. 18

Diskrete Geldanlagen
Global agierende Geldanleger haben es schwer: Steuerbehörden ziehen ihre Netze immer enger. Anton-Rudolf Götzenberger, Steuerberater und Autor aus München, zeigt die noch verbleibenden „Schlupflöcher“ auf
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Branchen und Märkte
Im zweiten Teil unserer Serie beleuchten wir die Agrarrohstoffe Mais und Weizen. Die Nachfrage nach Wasser steigt weiter an. Hier entsteht ein Investmentpotential
S. 20

 

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Unzufrieden?

Drei Tage Regenwetter im Salzkammergut - und schon hat man vergessen, daß man nur wenige Tage davor die unerträgliche Hitze verflucht hat. Man sehnt sich zurück nach Sonnenschein und 30 Grad im Schatten - um dann, wenn es wieder soweit ist, den kühleren Temperaturen nachzujammern.

Es liegt wohl in der Natur des Menschen, daß er nie zufrieden ist. Egal, ob Sonne oder Regen, Hitze oder Kälte - nach kürzester Zeit wünscht man sich das Gegenteil. Wir vergessen dabei nur eines allzu leicht: Wir können die Natur nicht zwingen. Besser wäre es, sich auf die Gegebenheiten einzustellen, zu akzeptieren, wie es ist und das Beste daraus zu machen.

Im Prinzip läuft es mit der Geldanlage nicht anders. Jeder weiß, daß auf Sonnenschein Regenwetter folgt und umgekehrt. Und dennoch: Wenn die Börsen boomen, scheinen alle zu glauben, daß es ewig so weitergehen wird. Anders ist es nicht erklärbar, warum so viele in Zeiten der Überhitzung einsteigen. Und kommt dann die unausweichliche Korrektur, geht das große Klagen los, so als ob die jüngste Hausse die letzte gewesen wäre.

Sich auf die Natur einstellen, hier wie da, beim Sommerurlaub oder an der Börse: das haben viele verlernt. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, sagen die Engländer, die mit Wetterkapriolen leidvolle Erfahrungen haben. Es gibt auch keine schlechten Börsen, nur schlecht auf deren „Natur“ vorbereitete Anleger, könnte man in Analogie dazu sagen.

Wenn es wieder einmal regnet und Sie absolut keine Lust haben, das Haus zu verlassen: Denken Sie doch darüber nach, ob Sie auf jedes Börsenwetter vorbereitet und Ihre Geldanlagen „wetterfest“ sind. Denn gut gerüstet lassen sich auch bei Wind und Wetter Berge bezwingen. Im Urlaub wie an der Börse.
BK32/Marius Perger