JP Morgan: Regulierungsdesaster für die Wall Street

JPM-Chairman Dimon musste kleinlaut eingestehen, dass die geplanten Regelungen ihren Zweck nicht erfüllen - und sorgt damit für einen Stimmungsumschwung.

Während des „conference call“, bei dem JP Morgan-Chairman Jamie Dimon seinen Milliardenverlust erklärte, musste der schärfste Gegner der US-Regulierungsversuche auch eingestehen, wie sehr das seinen Gegnern in die Hände spiele. Dabei soll gerade jetzt entschieden werden, wie die sogenannte Volker-Regel (nach dem 1980er-Notenbankchef Paul Volker), die den Banken verbieten soll mit Kundengeldern zu spekulieren, konkret umgesetzt wird. Der Chairman der größten US-Bank hat in Washington zwölf Lobbyisten, die in den letzten drei Jahren rund 25 MioUSD verteilt und erhebliche Verwässerungen des 2010 beschlossenen Dodd-Frank-Act (Dimon: „Dodd Frankenstein“) zur Neuregelungen des Finanzsektors durchgesetzt haben.

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