„Strahlendes“ Comeback erwartet

Geopolitische Spannungen könnten die Atomkraft wieder interessanter machen und damit auch dem Uranpreis samt entsprechenden Branchenaktien auf die Sprünge helfen.

Spätestens seit dem Unglück von Fukushima im Jahr 2011 war das Thema Uran auch in der Finanzwelt endgültig ein Tabu. Noch von 2005 bis 2008 schnellte der Uranpreis auf 140 USD/lb. Seither segelt er nach unten, wobei Nippons Atomunfall die Talfahrt noch beschleunigte. Inzwischen notiert der Preis bei rund 30 USD/lb - ein Niveau, das sich laut Florian Gröschl, Geschäftsführer von ARC (Absolute Return Consulting), aber nicht halten werde: „Alles, was mit Atomkraft zu tun hat, wurde an der Börse heftig abverkauft. Inzwischen könnte sich ein Rebound andeuten. Zudem wird mittelfristig die globale Elektrizitätsversorgung ohne Atomkraft nicht stattfinden, es wird einen gewissen Gegentrend in der Politik geben.“

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