CEE: „Hässliches Entlein“ mit starkem Potenzial

Im Osten nichts Neues: Für die Experten der Bank Gutmann hat sich an der Attraktivität der Region Osteuropa nichts geändert.

Für diese Region spreche in den kommenden Jahren in erster Linie die Entwicklung eines Kaufkraftpools. „Nirgendwo anders ist es allerdings so wichtig, zwischen den einzelnen Märkten zu differenzieren wie in Osteuropa“, so Nikolaus Görg, Chief Investment Office und verantwortlich für den Bereich osteuropäische Aktien. Große Unterschiede gebe es etwa, was die Leistungsbilanzen betrifft. „Bei einer Korrektur schaut es trotzdem für die gesamte Region schlecht aus“, so Görg weiter. Osteuropa genießt seiner Meinung nach unter den Emerging Markets nach wie vor den Ruf eines „hässlichen Entleins“, weshalb die Region auch mit einem starken Abschlag zu anderen Schwellenländermärkten gehandelt wird. „Kommt Wind in die Märkte rein, redet jeder nur von Asien. Dabei konnte Osteuropa den MSCI Emerging Markets zuletzt deutlich outperformen“, wundert sich der Experte.

Auf Facebook teilen Diesen Artikel teilen