Was kommt: Inflation oder Deflation?

Zwei Jahre nach Ausbruch der Krise beruhigt sich die wirtschaftliche Lage. Was Anleger aber bedrückt, ist ob und, wenn ja, wie sie sich gegen das Inflationsrisiko schützen sollen.

Wer heute den Begriff „Inflation“ in den Mund nimmt, wird oft wie ein übel wollender Ignorant behandelt. Experten erklären ihm, dass es weltweit unausgenützte Kapazitäten gibt, die die Preise von Waren und Dienstleistungen nach unten drücken; dass die Arbeitslosigkeit noch immer relativ hoch liegt und eher Lohndumpings angesagt sind als Lohnerhöhungen; dass viele Unternehmen trotz niedriger Zinsen wenig Lust haben, Geld in neue Anlagen zu investieren; dass Banken auf Finanzierungsangeboten sitzen bleiben und Letztverbraucher angesichts von Sparpaketen und Abgabenerhöhungen ihre Ausgaben eher einschränken als erhöhen. Bei solchen Rahmenbedingungen könne es keine Inflation geben.

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