Franken-Stärke als neue Realität

Seit Herbst lässt die Schweizer Nationalbank den Franken gegen den Euro wieder frei „floaten“. Daraus auf eine kontinuierliche Abwertung zu setzen, ist gewagt.

Vor allem in Osteuropa wartet eine hohe Anzahl privater und mittelständischer Unternehmen auf eine allmähliche Abschwächung des Schweizer Franken. Mag dieser im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren nun auch teuer bzw. überkauft erscheinen - langfristig bestätigt der Franken gerade einmal seine graduelle Aufwertung. Möglicherweise stellt sich die Spekulation, wieder Kurse um 1,40 CHF zum Euro zu sehen, als Trugschluss heraus.

Unbeeindruckte Exportwirtschaft

Die markante Aufwertung der eidgenössischen Währung müsse zwangsläufig die Exportwirtschaft treffen - klingt schlüssig und nährt für ausländische Schuldner die Hoffnung, die Schweizer Notenbank müsse sich dagegenstemmen und ließe keinen weiteren Avancen mehr zu.

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