Ein Wink mit dem Zaunpfahl?

Bisher zu den Musterschülern zählend, drängt der IWF (Internationaler Währungsfonds) auch unser Land zum rascheren Schuldenabbau und zum schnelleren Umsetzen von Reformen.

Die vom IWF präsentierte Länderprüfung Österreichs mahnt Wachsamkeit ein: Der Staat hat zu hohe Schulden, die Banken zu wenig Kapital. Mehr Ehrgeiz ist beim Schuldenabbau erwünscht. Es sollen die Basel-III-Ziele rascher erreicht werden. Außerdem möge die österreichische Politik von den Banken die Bildung von mehr Eigenkapital fordern, damit sie sich von dem staatlichen Bankenhilfsprogramm so bald als möglich abkoppeln können. Auch unzufrieden ist der IWF mit dem („faktischen“) Pensionsantrittsalter hierzulande - dieses müsse nun endlich an das gesetzliche (60 Jahre bei Frauen, 65 Jahre bei Männern) angepasst werden. Es werden raschere Umsetzungen von Reformen verlangt.

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