Einstiegskurse bei US-Autoaktien

Drei Jahre nach dem Fast-Zusammenbruch von General Motors (GM), Ford und Chrysler scheint der Neustart der „Big Three“ gelungen zu sein.

Die US-Kfz-Zulassungsstatistiken schienen diesen Mai auf Zeitreise in den 1960er Jahren zu sein: So konnten erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten Modelle von GM, Ford und sogar Chrysler die bislang dominierenden Japaner Toyota, Honda und Nissan auf die hinteren Plätze verweisen. Aber auch wenn die jüngsten Markterfolge überwiegend auf die Produktions- und Lieferengpässe aufgrund des katastrophalen Erbebens in Japan zurückzuführen sind, bleibt die Wiederauferstehung der in der Finanzkrise entweder verstaatlichten (GM), von Fiat übernommenen (Chrysler) oder der Pleite nur um Haaresbreite entronnenen (Ford) Industriegiganten eine der überraschenden Erfolgsgeschichten der jüngeren Wirtschaftsgeschichte. Zwar heißt es seitens der japanischen Produzenten, dass der Normalbetrieb schon „in den nächsten Monaten“ wieder aufgenommen werde, doch sollten sich die „Big Three“ aus Detroit wenigstens noch diesen Sommer als Marktführer am US-Markt halten können.

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