Eine Gefahr für die Finanzmärkte?

Gespannt sind die Augen der Finanzwelt auf die Ratingagenturen, aber auch auf die aktuelle Situation in den USA gerichtet. Gründe: hohe Schuldenberge und schlechte Ratings.

Ein Damoklesschwert schwebt über der EU und den USA. Das Griechenproblem hatte man vor wenigen Tagen - vorerst zumindest - in den Griff bekommen. Jedoch, die mittlerweile gefürchteten amerikanischen Ratingagenturen Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch haben weitere EU-Länder im Würgegriff. So mancher Experte glaubt sogar, dass den Agenturen daran gelegen sei, den Euro zu schwächen. Der Börsen-Kurier befragte OeNB-Direktor und USA-Kenner Peter Zöllner zu diesen Befürchtungen. „Ich bin generell eher skeptisch hinsichtlich solcher Verschwörungstheorien, unter anderem deshalb, weil etwa eine Schwächung des Außenwertes des Euro gegenüber dem Dollar kaum im Interesse der USA läge.

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