Zukunftsvorsorge schon wieder „ausgestoppt“

Mit den jüngsten Börseneinbrüchen dürften die Aktienquoten einiger der staatlich geförderten Vorsorgeprodukte neuerlich praktisch eliminiert worden sein.

Bei ihrer Einführung 2003 wurde die Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge („PZV“) kritisiert, weil die Kapitalgarantie auf Prämien und den Staatszuschuss von aktuell maximal rund 195 € pro Jahr zu viel Rendite koste und bei langfristigem Veranlagungshorizont absolut überflüssig sei. Inzwischen dürften einige Verträge aber bereits zum zweiten Mal „ausgestoppt“ worden sein, woraus laut FMA eine „deutlich unterdurchschnittliche Performance“ resultiert. Davon betroffen waren zum 31. 12. 2010 rund 700.000 (45 %) Verträge, bei denen die ertragswirksame Aktienquote unter 10 % gefallen war.

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