So retten wir den Euro

Politik und sogar Notenbanker zeigen sich mit der Euro-Rettung heillos überfordert. Dabei gibt es Mittel und Wege, die Krise mit einem blauen Auge zu überwinden.

Zunächst einmal eine verkaufspsychologische Grundregel: Was immer an Hilfsmaßnahmen - in erster Linie für Griechenland - beschlossen wird, darf dem europäischen Steuerzahler gegenüber nie als Hilfe oder gar Pflicht zur Solidarität bezeichnet werden. Solidarität, die „Unschuldige“ und „Schuldige“ gleich behandelt, führt sich selbst ad absurdum. Viel mehr hat klargestellt zu werden, dass wir uns selbst helfen, nicht unter die Räder zu kommen. Wie soll diese Euro-Rettung also aussehen? In Griechenland und Irland sieht man diese naturgemäß in der Einführung von Eurobonds. Damit macht man es sich dort allerdings etwas zu einfach. Tatsächlich sind Eurobonds ein - langfristiges - Ziel als logische Folge der europäischen Integration. Diese jedoch einzuführen, noch bevor die maroden Mitglieder der Währungsunion genesen sind, hieße, den seinerzeitigen Fehler zu wiederholen, als man trojanische Pferde in die Währungsunion aufgenommen hat. Doch es existieren Alternativen.

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