Deutschland bekommt Geld geschenkt

Deutschland hat bei einer Auktion von Schatzwechseln mit einer Laufzeit von sechs Monaten von Investoren Geld geschenkt bekommen.

Die Papiere im Volumen von 3,9 Mrd€ wurden am 9. Jänner zu einem (negativen) Zinssatz von -0,0122 % zugeteilt. Auch in Dänemark und in der Schweiz waren zuletzt negative Zinsen zu beobachten. Die negativen Zinsen sind vor allem darauf zurückzuführen, dass institutionelle Anleger auf Nummer Sicher gehen und den Banken sowie bestimmten Staaten nicht mehr trauen. Für Privatanleger macht es allerdings wenig Sinn, Anleihen mit negativen Zinsen zu erwerben. Durch den Einlagenschutz bieten Tagesgeld und Festgeld gut verzinsliche Alternativen. Zudem weisen ausgewählte Unternehmensanleihen sowie auch die inzwischen von S&P nur noch auf AA+ herabgestuften österreichischen Staatsanleihen durchaus attraktive Zinsen auf.

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