Aufwertungspotenzial bei CHF begrenzt

Seit 2008 ist allerdings die Deckungslücke zwischen Darlehenssummen und dem Wert der Tilgungsträger auf 5,3 Mrd€ angestiegen.

Das Volumen an aushaftenden Fremdwährungskrediten geht in Österreich weiter zurück. Laut einer aktuellen Erhebung der FMA saßen die heimischen Privathaushalte Ende des 4. Quartals 2011 auf einem Kreditvolumen von 37,3 Mrd€. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal waren es noch 38,7 Mrd€. Damit haben Fremdwährungskredite derzeit einen Anteil von 28,4 % am Gesamtkreditvolumen der Privathaushalte. Im vierten Quartal 2010 lag dieser Anteil noch bei 30,2 %. Seit die FMA 2008 einen Neuvergabestopp verhängte, ging das Volumen an Fremdwährungskrediten um 20,8 % oder - bereinigt um Wechselkurseffekte - 9,8 Mrd€ zurück. „Der Stopp der Neuvergabe von Fremdwährungskrediten, die de facto nur mehr bei Vermögen oder Einkommen in dieser Währung möglich ist, sowie die empfohlenen und eingeleiteten Maßnahmen zur Begrenzung des Risikos bei dieser Form der Währungsspekulation zeigen die gewünschte Wirkung“, zeigt sich FMA-Vorstand Kurt Pribil zufrieden.

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