„Dim-Sum-Bonds“ in London erhältlich

Wer an einen schwachen Euro glaubt, kann sich mit Yuan-Bonds neuerdings zusätzlich die schleichende Aufwertung des chinesischen Yuan gegenüber dem Dollar zunutze machen.

Die chinesische Währung ist seit 20 Jahren fest an den US-Dollar gebunden, wobei der Yuan seither alljährlich um einige Prozentpunkte zulegt. Die China-Politik der USA ist dennoch seit bald zehn Jahren von der Kritik an der Unterbewertung des Yuan geprägt, die für das gewaltige Handelsdefizit der USA mit China verantwortlich sein soll. Nachdem seit 2005 eine 35 %ige Aufwertung gegenüber dem Dollar erfolgt ist, schätzen Ökonomen die mit massiven Devisenkäufen durchgesetzte Unterbewertung heute auf 20 bis 45 %. Während US-Finanzminister Timothy Geithner zuletzt in China aber zugab, dass sich der Wechselkurs bereits in Richtung eines „marktgerechten“ Wechselkurses bewege, forderte er weitere Aufwertungen.

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