„Die Finanzwelt ist nicht berechenbar“

Kaum ein Wirtschaftssektor ist so an Prognosen und Erwartungen von „Experten“ orientiert wie der Kapitalmarkt. Ein (selbst)kritischer Blick kann da nicht schaden.

Wie werden sich „meine“ Aktien entwickeln? Wie geht es mit der Konjunktur, dem Euro, den Anleihen, den Zinsen weiter? Wo wird der ATX zum Jahresende stehen? Wie sind die Aussichten bei „meinem“ Fonds? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen jeden Anleger bewusst oder unbewusst. Obwohl „Wirtschaftsprognosen wie Wettervorhersagen sind: Alle halten sich daran, nur das Wetter nicht“ (der deutsche Ökonom Arno Sölter), wollen wir einen möglichst klaren und richtigen Blick in die Kristallkugel bekommen. Um „richtig“ disponieren zu können. Aber unterliegen wir dabei nicht der „Illusion der Prognostik(er)“?

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