Währungen unter Druck

Die jüngste Leitzinssenkung führte zum massiven Einbruch der australischen Währung. Kanadas Devise dagegen hält die Stärke zum USD aufrecht.

Leitzinsen unter der 3-%-Marke lassen offenbar das Geld rasch vom fünften Kontinent abfließen, trotz einer weiteren Liquiditätszufuhr der übrigen bedeutenden Notenbanken, die neue Dimensionen angenommen hat. Die RBA (Reserve Bank of Australia) senkte am 7. Mai den Refinanzierungssatz der Kreditinstitute auf nunmehr 2,75 %. Die australische Währung reagierte darauf gegen alle bedeutenden Währungen mit einer eklatanten Schwäche, womit sie erstmals seit Juni des Vorjahres unter die Parität zum USD fiel. Und als einzige Devise gab der AUD seit Anfang Mai sogar gegen den Yen Boden ab.

Auf Facebook teilen Diesen Artikel teilen