IWF macht Enteignung salonfähig

Der IWF stellt auf Seite 49 seines aktuellen Fiskalmonitors eine einmalige Netto-Vermögens- Abgabe von ca. 10 % zur Diskussion. Die Umsetzung hätte fatale Folgen.

Um den öffentlichen Schuldenstand der Eurozone auf das Niveau von Ende 2007 zu senken, zeigt der IWF die Einführung einer überraschenden aber einmaligen Abgabe, bemessen am Nettovermögen (Assets minus Schulden), als denkbare Alternative. Gemäß dem „Eurosystem Household Finance and Consumption Survey“ von April 2013 (Quelle: EZB) liegt das durchschnittliche Nettovermögen eines Haushalts in der Eurozone bei 230.800 € (Österreich: 265.000 €). Dabei wurden Immobilien, Autos, eigene Unternehmen, Lebensversicherungen, private Zusatzpensionen, Sparguthaben und Wertpapiere berücksichtigt.

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