Aktien USA: zu teuer, zu billig?

Ein kumuliertes Plus von 175 % ist die stolze Bilanz des US-Aktienmarktes, seit er im September 2009 die Talsohle durchschritten hat. Das ist aber auch der Grund, warum derzeit viel darüber diskutiert wird, ob US-Titel nun schon deutlich überbewertet oder noch immer günstig sind.

„Um die aktuelle Bewertungsdiskussion zu verstehen, muss man zunächst einmal die Grundlagen von Robert Shillers so genanntem zyklisch angepassten Kurs-Gewinn- Verhältnis (CAPE) verstehen“, meint Sam Peters, Portfoliomanager beim US-Aktienspezialisten Legg Mason. Das CAPE nutzt das Zehnjahresmittel des gleitenden Jahresdurchschnitts auf monatlicher Basis, um das KGV des Marktes zu berechnen, welches das nachhaltige Niveau der Gewinne vollständiger widerspiegelt. Zur Zeit liegt Shillers CAPEMehrfaches leicht über 23, was historisch betrachtet hoch ist. Deshalb würde Shiller wohl argumentieren, dass der Markt anfällig für negative Überraschungen sei.

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