Warum Reiche immer reicher werden

Während die Reichen ihr Vermögen zuletzt sukzessiv vermehrt haben, treten die Menschen am unteren Ende der Einkommenspyramide auf der Stelle. Grund sind die sinkenden Reallöhne.

Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. Diese ernüchternde Entwicklung wird von einer Reihe von Studien bestätigt: Laut der von der Unternehmensberatung Capgemini veröffentlichten aktuellen Ausgabe des „World Wealth Report“ ist die Zahl der so genannten „High-Net-Worth-Individuals“ (HNWI), also der Menschen, die über ein Vermögen von mindestens 1 MioUSD verfügen, zwischen 2011 und 2012 um 9,2 % auf weltweit 12 Mio gestiegen. Gemeinsam besitzen sie ein Vermögen von 42,7 BioUSD. Am anderen Ende der Vermögenspyramide schaut es deutlich trister aus. Angesichts stagnierender Reallöhne treten breite Bevölkerungsschichten auf der Stelle.

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