Bullenmarkt von Ukraine kaum beunruhigt

Russland scheint am stärksten unter der Krise zu leiden, weshalb die Finanzmärkte von einem Einlenken Putins und einem milden Krisenverlauf ohne scharfe Sanktionen ausgehen.

Nachdem Zarin Katharina II. die Krim schon vor fast 250 Jahren „von nun an und für alle Zeiten“ als russisch deklariert hat und nur eine eigenwillige Verfügung des ukrainischen KP-Chefs Nikita Chruschtschow sie der Ukraine angliederte, wäre der einzige Weg zur Lösung der Krimkrise, bei der alle ihr Gesicht wahren können, mittlerweile wohl der, dass Russland der Ukraine die Krim einfach abkauft. Das wird freilich kaum geschehen, und so bleibt nur zu hoffen, dass weiteres Blutvergießen unterbleibt - wovon anscheinend bislang auch die Finanzmärkte ausgehen.

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