US-Insider werfen ihre Aktien auf den Markt

Laut der „Adjusted Insider Ratio“ verlässt das „Smart“-Money die Wall Street gerade so schnell wie nie zuvor.

Geht es nach der „Adjusted Insider Ratio“ („AIR“), dann hat sich am US-Aktienmarkt mittlerweile eine durchaus bedrohliche Zweiteilung zwischen „Smart-“ und „Dumb-“ Money („schlaues“ bzw. „dummes“ Geld) herausgebildet. Dieser Anfang der 1990er Jahre von dem US-Finanzprofessor Nejat Seyhun entwickelte Indikator setzt die Käufe von Aktien der eigenen Firmen durch Geschäftsführer und Direktoren in Relation zu ihren Verkäufen. Und weil „Corporate Insider“ grundsätzlich über bessere Informationen über ihre eigenen Unternehmen verfügen als „der Markt“, gelten ihre Investitionen als wichtiger Indikator. Im Gegensatz dazu steigt „Dumb- Money“, vom langen Boom angelockt, spät und zu Höchstkursen in den Markt ein und ermöglicht damit dem „Smart-Money“ erst einen optimalen Ausstieg.

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