„ATX hat heuer Potenzial von 8 bis 12 %“

Nachdem mehr als die Hälfte der ATX-Prime-Unternehmen die Zahlen fürs erste Quartal vorgelegt hat, sehen Experten vorerst keinen Grund sich neu zu positionieren.

„Die Berichtsaison ist bislang im Großen und Ganzen neutral verlaufen“, bringt es Stefan Maxian, Chefanalyst der Raiffeisen Centrobank (RCB), im Gespräch mit dem Börsen- Kurier auf dem Punkt. Großartige Überraschungen – sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht – wären nämlich ausgeblieben. Leicht positiv überrascht habe beispielsweise – „aufgrund des milden Winters“ – der Ziegelproduzent Wienerberger. „Das war allerdings kein normales erstes Quartal. Daraus auf die Folgequartale zu schließen, wäre nicht richtig“, hält der Experte fest. Besser als erwartet habe sich auch die Erste Group im ersten Quartal geschlagen. „Wir sind von höheren Risikokosten ausgegangen“, erklärt Maxian. „Bei der Erste Group hat man gesehen, dass sich die Rahmenbedingungen kaum geändert haben“, sagt Thomas Neuhold, Head of Austrian Equity Research bei Kepler Cheuvreux.

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