M&A-Bereitschaft hoch wie lange nicht

„Tatsache ist aber, dass wir wohl immer mehr Deals sehen werden, bei denen US-amerikanische und asiatische Firmen europäische Unternehmen oder deren Einheiten schlucken“, meint Paras Anand, europäischer Aktienchef bei Fidelity in London, in untenstehendem Kommentar.

Unternehmen weltweit haben ihre Gewinne in den letzten Jahren trotz Abschwung und Rezession erfolgreich behauptet. Ohnehin schon konservative Bilanzen wurden dadurch noch konservativer und sind mittlerweile schlicht ineffizient. Vor diesem Hintergrund werden strategische Fusionen und Übernahmen in den kommenden Quartalen aller Wahrscheinlichkeit nach zunehmen. Den Beginn dieser Entwicklung haben wir kürzlich in der europäischen Telekommunikationsbranche und im Pharmasektor erlebt. Für Aufruhr sorgen jetzt vor dem Hintergrund nationaler Interessen die Überlegungen zu Alstom.

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