Schrecksekunden als Einstiegschance

Laut Marktexperten war die scharfe Kurskorrektur an den globalen Aktienmärkten ohnedies längst fällig. Vor allem die arg gebeutelte Wiener Börse lockt nun mit günstigen Kursen.

Monat für Monat hatten sich die globalen Aktienmärkte unbeeindruckt von dem Kanonendonner im Nahen Osten und in der Ukraine gezeigt. Dass jetzt der russische Präsident Wladimir Putin Gegensanktionen über den Westen verhängte war dann vielen Anlegern offenbar zuviel. Zu groß ist die Unsicherheit über deren Auswirkungen. Da war es wenig hilfreich, dass in Europa negative Konjunkturdaten veröffentlicht wurden, etwa zu Italiens schrumpfendem BIP, sowie den schwachen Auftragsdaten aus Deutschland. Allein, Anfang Juli konnte der Dax die Marke von 10.000 Punkten übertreffen, rund ein Monat später verlor er fast 10 %. Ähnliche Entwicklungen bei zahlreichen anderen Börsen - wobei sich der Wiener ATX seit Jänner 2014 im Sinkflug befindet.

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