Skandinavische (Un)sicherheiten

Die Verschiffung der Liquidität in Schwedens und Norwegens Devisen gleicht einer Einbunkerung mit extrem hohen Sicherungskosten.

Im Frühling des Jahres 2011 standen die EU-Länder mit Bezug auf die Schuldenkrise medial im Fokus. Die Suche nach einer harten Währung führte folgend zu so manchen Irrwegen. Einige führten in den Norden. Seitdem gab die Schwedische Krone (SEK) rund 3 % gegenüber der Gemeinschaftswährung ab. Die Norweger haben nun bereits wieder 8,30 NOK für einen Euro zu berappen. Die Gas- und Öl-Währung notiert damit im genannten Zeitraum bereits 5 % schwächer und liegt nun unter dem langjährigen Median zur Gemeinschaftswährung. Zur jüngsten Abschwächung des Euro gegenüber dem USD (3 %) konnten diese beiden Nord- Währungen in Relation zu dem kerneuropäischen Zahlungsmittel nicht im Geringsten profitieren.

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