Wall Street sichert sich gegen Crash ab

Goldman Sachs und JP Morgan bringen wieder Derivate und „synthetische“ Produkte auf den Markt, mit denen sie sich selbst (so wie 2007/08) gegen Einbrüche absichern können.

Es erinnert an 2007: Als die Probleme mit den faulen Krediten immer deutlicher wurden, wollten sich etliche Investmentbanken gegen die absehbaren Verluste absichern. Dafür benötigten sie freilich Gegenparteien für die andere Seite der Deals, wozu aber ab 2007 kaum mehr jemand bereit war, der gewusst hat, welche Risiken er da übernehmen sollte. Folglich wurden Derivate und „synthetische“ Produkte entwickelt, mit denen die Risiken verborgen wurden. Den Anlegern wurden nun AAA-geratete Produkte angeboten, mit denen sie „billig“ - d.h. ihnen wurden geringfügig höhere Zinsen geboten - in die angeblich weiterhin boomenden Markt investieren sollten. Tatsächlich übernahmen sie aber - ohne es zu wissen - die Gegenseite der Sicherungsgeschäfte.

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