Wird der Dollar stärker?

Die bereits vorherrschenden Zinsdifferenzen und die divergierende Geldpolitik von Fed und EZB machen den Dollar nachhaltig attraktiver.

Mittlerweile nimmt die Fed ihren Fuß vom Gaspedal. In den vergangenen zehn Monaten hat sie ihr Anleihenkaufvolumen von 85 auf 25 MrdUSD gedrosselt. In einem nächsten Schritt sollen die Bondkäufe um weitere 10 MrdUSD reduziert werden, ehe bis Jahresende von einer vollständigen Einstellung auszugehen ist. Gerade zu diesem Zeitpunkt steigt die EZB aufs Gaspedal. In ihrer Sitzung von 4. September hat sie zusätzlich zu den bereits im Juni beschlossenen zweckgebundenen Refinanzierungstranchen für die Realwirtschaft noch ein Kaufprogramm für verbriefte Kredite (ABS, asset backed securities) ins Leben gerufen. Das Volumen der neuen Maßnahmen wird laut den Informationen des „Spiegel“ mit 800 Mrd€ bzw. 8,1 % des BIP des Euroraums beziffert.

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