Was gute Aktien-Diversifikation ausmacht

Auf die Frage „Wie soll ich anlegen?“ lautet eine Standardantwort: „Gut diversifiziert“. Schön und gut. Aber was heißt „gut diversifizieren“ in der Praxis? Profis geben Antworten.

„Korrelation zählt, und nicht nur Diversifikation“, holt Anne Oberbillig, Produktspezialistin bei Nordea, gleich weiter aus. Im Krisenstartjahr 2008 boten selbst höchst unterschiedlichste Aktien keine Risikostreuung: Jede etwa im breiten Euro Stoxx 50 Aktienindex vertretene Aktie hat 2008 deutlich nachgegeben. Auch die Erträge fast aller übrigen Assetklassen waren tief negativ. Conclusio: „Nicht die Zahl der Anlageklassen im Portfolio ist entscheidend, sondern deren Diversifikationsfähigkeit.“ Bei einem Portfolio aus zwei Assetklassen, die nur zu 25 % miteinander korrelieren, reduziert sich das Risiko um ca. 27 %.

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