Exportschub im 1. Quartal

Zwischen Dollarstärke und einem höheren Warenausfuhrvolumen aus EU und Euroraum ist ein gewisser Zusammenhang erkennbar. Doch diese Entwicklung ist kein Dauerzustand.

Das Währungspaar EUR/USD erreichte im März ein Tief von unter 1,05, ehe im April eine stärkere Gegenbewegung einsetzte. Per 13. Juni liegt die Relation EUR/USD noch immer rund 17 % unter dem Stand von vor 12 Monaten. Gegenüber Pfund und Franken liegt die Abwertung bei 9,5 bzw. 14,1 %. Produkte aus dem Euroraum haben sich somit in Dollar, Pfund und Franken entsprechend verbilligt. Das beflügelte den Export: Im Zeitraum Jänner bis März 2015 stiegen die Warenausfuhren des Euroraums (ER19) in die restliche Welt um 5 % auf 491,2 Mrd€, während sich der Intra- Euroraum-Handel mit einem Anstieg von 0,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum in engen Grenzen hielt.

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