Forschen und investieren statt jammern!

(14.08.2026) Diese Woche (am Dienstag, 11. August) vor 222 Jahren wurde das Kaisertum Österreich ausgerufen. Bereits zuvor hatte Habsburg stückweise Einfluss und Territorien verloren: zuerst Spanien mitsamt seinen amerikanischen Kolonien (wenigstens
war Kalifornien unter Arnold Schwarzenegger kurz „österreichisch“), dann Schlesien an Preußen (hier ging es bereits um Kohle und Erz, also um Industrialisierung), und schließlich auf Druck Napoleons die Krone des Heiligen Römischen Reichs, die man sich 1804 ersatzweise in Österreich auf den Kopf setzen durfte. Nach der Schlacht von Königgrätz 1866 verlor man den Einfluss in Deutschland, dem sich die Republik 1918 gleich anschließen wollte, was unter Adolf Hitler dann auch geschah.

Mit Fleiß, nicht immer ganz seriösem Schmäh und viel Technologie hat sich Österreich nach 1945 neu aufgebaut – und ist nun dran, diese Position wieder zu verspielen. Die in der derzeitigen Bundesregierung vertretenen Parteien behindern sich gegenseitig, von der Opposition ist auch nichts zu erwarten. Und nun trifft uns auch noch Trockenheit und zunehmender Wassermangel. Instinktiv wird hierauf der Ruf nach „Vater“ Staat laut. Gleich wie Kinder wollen wir nicht begreifen, selbst für uns verantwortlich zu sein.

Aber wurde von Ursula von der Leyen nicht vor Jahren ein Green Deal versprochen? Wo sind die Milliarden, mit denen heimische Unternehmen in neue Energiequellen, Agro-Tech und sogar Geo-Engineering investieren können? Aber natürlich können wir auch weiterjammern und alles mit finanziellen Pflastern zupicken …

Herzlichst, Ihr Tibor Pásztory