Hausse an der Wall Street geht weiter

Eine nachhaltige Trendwende am US-Aktienmarkt machen Experten derzeit nicht aus. 
Bis es zu einer Pause bzw. Korrektur kommen wird, sei allerdings nur eine Frage der Zeit.

Das von nicht wenigen Beobachtern seit längerem angekündigte Ende der Hausse an der New Yorker Wall Street lässt weiter auf sich warten. Bekanntlich erreichte der S&P 500 erst im August einen neuen Höchststand. Seitdem steht fest: der seit 2009 andauernde Bullenmarkt ist der längste der Geschichte. Eine nachhaltige Trendwende machen Experten dennoch nicht aus. Im Gegenteil: der Aufschwung könnte sich durchaus noch eine Weile fortsetzen. „Das fundamentale Umfeld ist in den USA weiterhin gut“, sagt Andreas Rieger, Man…

13.09.2018
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Reformen nach Vorbild Schwedens

In Österreich gibt es immer mehr ältere Menschen, aber: immer weniger Erwerbsfähige, die für deren Pensionen aufkommen sollen. Lesen Sie in Teil 1 unserer Serie ein Interview mit Wolfgang Nagl, Pensionsexperte beim unabhängigen Think Tank Agenda Austria.


Börsen-Kurier: Generell gefragt: Was bedeutet das für eine Volksökonomie, wenn die Schere zwischen Pensionsantrittsalter und der Lebenserwartung immer weiter auseinanderklafft? Wolfgang Nagl: Die Zeit im Ruhestand ist seit 1970 deutlich angestiegen. Im Jahr 1970 bezogen die Frauen 18,5 Jahre lang, die Männer 13,7 Jahre lang die Pension. Aktuell liegt die Pensionsbezugsdauer für  Frauen bei 26,7 Jahren und für  Männer bei 21,5 Jahren. Der Grund dieses starken Anstiegs ist die Kombination aus der steigenden Lebenserwartun…

13.09.2018
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Wurden aus der Finanzkrise Lehren gezogen?

Mit dem nahenden zehnten Jahrestag des Beginns der weltweiten Finanzkrise kommt eine Welle retrospektiver Untersuchungen dieses Ereignisses auf uns zu. In zahlreichen dieser Analysen wird versucht, die große Frage zu beantworten: Wurde das Finanzsystem grundlegend reformiert, so dass wir uns darauf verlassen können, dass sich die düsteren und destruktiven Ereignisse von 2008/2009 nicht wiederholen oder ließ man die Chance durch diese Krise ungenützt verstreichen?

Auf diese Frage wird es keine übereinstimmende Antwort geben. Mancherorts wird man argumentieren, dass die Reformen nach der Krise, insbesondere jene hinsichtlich der Kapitalanforderungen für Banken, zu weit gingen und dass die Kosten in Bezug auf das Endergebnis zu hoch waren. Andere werden die Ansicht vertreten, dass noch viel mehr getan werden müsse, dass Banken noch viel mehr Kapital brauchen und, wie die Proponenten eines jüngst in der Schweiz abgehaltenen Referendums argumentierten, dass den Banken die Möglichkeit…

13.09.2018
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In Immobilien richtig anlegen

In Zeiten niedriger Zinsen und günstiger Kredite sind Immobilieninvestments beliebte Renditebringer. Diese Fehler sollten Sie aber auf jeden Fall vermeiden.

Die angestrebte Idealsituation: Die laufenden Mieteinnahmen decken nicht nur die Kreditrückzahlungen; es bleibt sogar ein kleiner Profit, um Leerstandperioden abzufedern und Instandsetzungsarbeiten zu finanzieren. Doch grau ist bekanntlich alle Theorie und ganz so simpel sind Renditen mit diesem Geschäftsmodell in der Praxis nicht zu erzielen. Wer mit Betongold glänzen will, sollte Fehler tunlichst vermeiden. Diese schleichen sich mitunter schon ein, wenn Investoren in spe Wohngegenden auswählen, in denen sie selbst ger…

07.09.2018
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Ein Hoch der Mitarbeiterstiftung

Das neunte Rekordhalbjahr in Folge präsentierte die Oberbank in der Vorwoche. Für den Kapitalmarkt genauso interessant wie förderlich ist aber auch die neue Mitarbeiterstiftung.

Bereits zum neunten Mal in Folge konnte CEO Franz Gasselsberger vergangene Woche ein Rekordhalbjahr vorweisen. Vor allem aufgrund des Kreditwachstums (+9,3 % im Kommerz- und +6,6 % im Privatbereich; bei nur 5,3 Mio Euro an Risikovorsorgen) und einer auch ansonsten sehr starken Geschäftsentwicklung ist das Betriebsergebnis um 15,1 % auf knapp 140 Mio Euro angestiegen. Gasselsbergers Ausblick bleibt aufgrund der geopolitischen Probleme allerdings zurückhaltend, man geht aber davon aus, das Rekordergebnis des Vorjahres zu …

07.09.2018
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Felix Austria

Eine Studie der TeamBank AG sieht hierzulande überwiegend mit ihrer finanziellen Situation zufriedene Bürger. Demgemäß verfügen gerade die Über-50-Jährigen über einen guten monetären Hintergrund, Eigentum wirke diesbezüglich als "Stimmungsaufheller".

Felix Austria, glückliches Österreich: das sei der Trend, wenn es um die finanzielle Lage von Herrn und Frau Österreicher gehe - behauptet zumindest die repräsentative Studie „Liquidität 50Plus“ im Auftrag der TeamBank AG, in deren Rahmen 1.000 Österreicher im Alter von 18 bis 79 Jahren befragt wurden. Beim Geld seien die Bürger also wieder positiver gestimmt als noch vor zwölf Monaten: Laut Studie schätzen 88 % der befragten Österreicher ihre derzeitige finanzielle Situation als „gut bis sehr gut“ ein. Die Über-50-Jähr…

07.09.2018
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Es ist möglich: Mehr Rendite, weniger Risiko

Aktien, die nicht so stark schwanken wie der Gesamtmarkt, liefern vor allem in schwierigen Börsenphasen eine bessere Performance. Mit ihnen lässt sich ein Portfolio stabilisieren.

Weniger Risiko und mehr Rendite - was wie der Wunschtraum jedes Anlegers klingt, ist mit der sogenannten „Low-Beta-Strategie“ tatsächlich möglich. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als der Ansatz, in Aktien zu investieren, die weniger oder kaum von der allgemeinen Börsenentwicklung abhängig sind. „Vereinfacht ausgedrückt, ist der Beta-Faktor ein Gradmesser, der angibt, wie stark eine Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt schwankt“, sagt Bernd Kiegler, Fondsmanager im Team „Aktien entwickelte Märkte“ bei der Raiffeisen …

31.08.2018
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Crowdinvesting boomt in Österreich

Crowdinvesting erfreut sich in Österreich zunehmender Beliebtheit. Dahinter stehen vor allem attraktiven Renditeaussichten. Risiken bleiben aber immer.

Der österreichische Crowdinvesting-Markt entwickelt sich äußerst dynamisch. Im ersten Halbjahr konnten die heimischen Plattformen rund 16,75 MioE einsammeln. Kleines Detail am Rande: Dabei handelt es sich um fast zwei Drittel des gesamten Vorjahrsvolumens. Hinter dem Boom stehen vor allem schöne Renditeaussichten: Im Durchschnitt stellten die Crowdinvesting-Kampagnen für insgesamt 74 Projekte in der ersten Jahreshälfte 2018 jährliche Zinszahlungen von 5,86 % vor Steuern in Aussicht. Beliebt: Immobilienprojekte Mit den m…

31.08.2018
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Bei US-Tech-Aktien kritischer werden

Die US-Wirtschaft strotzt vor Kraft: Mehr als zwei Drittel der 500 größten börsennotierten Unternehmen haben im 2. Quartal 2018 mehr verdient, als Analysten erwartet hatten, insgesamt sind die Quartalsgewinne im Vergleich zum Vorjahr um gut 20 % angestiegen. Bei einigen Branchen ist jedoch Vorsicht angebracht.

„Die Fundamentaldaten der US-Unternehmen zeigen sich zwar in solider Verfassung“, konstatiert Daniel White, Fondsmanager des M&G North American Value Fund. „Aber es kommen allmählich Sorgen auf: Die Finanzierungskosten steigen, die Inflation zieht an, und die Gefahr eines globalen Handelskrieges ist immer noch nicht vom Tisch.“ Alarmierend sei zudem, dass mit Netflix (ISIN: US64110L1061), Twitter (US9 0184L1026) und Facebook (US30303M1027) gleich drei große US-Tech-Namen ihre Gewinnziele verfehlt haben. Der massive …

31.08.2018
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Zertifikate für unruhige Märkte

Die Turbulenzen auf den weltweiten Märkten sollten zunehmen, weitere Korrekturen werden nicht ausgeschlossen. In dieser Situation kann man allerdings mit Zertifikaten gut verdienen.

Eines mögen Anleger bekanntlich  gar nicht: Unsicherheit. Und daran mangelt es angesichts des eskalie-renden Handelskriegs aktuell gar nicht. Gegen weitere mögliche Korrekturen können sich Anleger aber wappnen - etwa mit Zertifikaten. Dazu zählen etwa Short-Zertifikate. Ein Beispiel: Will man ein DAX-Depot im Wert von 10.000 Euro absichern, muss man den Wert durch den DAX-Stand am Tag der Absicherung dividieren. Steht der Index bei 12.500 Punkten, macht das 0,80. Nun fließt noch das Bezugsverhältnis ein. Es zeigt an, wi…

23.08.2018
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