ATX-Aufsteiger im Börsen-Kurier-Check

Porr und Strabag haben trotz jüngster Kursanstiege weiteres Potenzial. (17.09.)

Michael Kordovsky. Die 1869 gegründete Porr AG ist das am längsten an der Wiener Börse gelistete Unternehmen, während die Geschichte der Strabag-Gruppe 1835 mit der Gründung des Familienhandwerksbetriebs Anton Lerchbaumer in Spittal, dem Ursprung der ILBAU, beginnt. Beide Aktien haben sich binnen eines Jahres im Kurs mehr als verdoppelt. Strabag – Profiteur des deutschen Infrastrukturprogramms Strabag zählt mit einem Leistungsvolumen von 19,2 Milliarden Euro im Jahr 2024 zu den führenden Unternehmen in Zentral- und Oste…

16.09.2025
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Investieren wie die Großen

Was sich Kleinanleger an der Wiener Börse von institutionellen Investoren abschauen können.

Patrick Baldia. Sich an der Börse am Anlageverhalten institutioneller Investoren zu orientieren, ist sicher nicht der schlechteste Zugang. Die Idee dahinter: professionelle Anleger sind in der Regel erfolgreicher unterwegs als „Normalsterbliche“, was auch diverse Analysen bestätigen. Folglich setzen Banken, Pensionskassen, Versicherungen, Fonds oder Kapitalanlagegesellschaften bevorzugt auf stabile, liquide Aktien aus einem breiten Spektrum an Sektoren – Stichwort: Diversifikation – mit langfristigem Wachstumspotenzial.…

16.09.2025
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Wiener Börse weiter im Aufschwung

Wiederholen sich die 80er? Infrastrukturausgaben und Ukraine-Wiederaufbau stimmen zuversichtlich.

Michael Kordovsky. Der Wiener Börse Index WBI, der alle im amtlichen Handel notierenden Aktien der Wiener Börse enthaltet, gewinnt wieder an Dynamik. Zuletzt betrug das Plus auf Dreijahres-Sicht 49,2 %, und im laufenden Jahr (YTD) bereits 25 %. Laut den Daten des iShares ATX UCITS ETFs liegt das 12-Monats-KGV des ATX bei niedrigen 12,20. Anfang September lagen die für 2026 geschätzten KGVs von OMV und Erste Group nur noch bei 8,5 bzw. 9,0. Der ATX-Neuling Porr weist angesichts des erwarteten Wachstums ein für 2027 gesch…

09.09.2025
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Neid-Debatte vs. Reality Check

Studie der Anlegerschützer zum Thema Vergütung bei Austro-AGs.

Klaus Schweinegger. „Für manche verdient der Vorstand immer zu viel. Da macht es keinen Unterschied, ob dafür extreme Steuern bezahlt werden oder es weniger wird. Man stelle sich in diesem Zusammenhang nur eine analoge Kürzung bei Tarifverträgen vor. Die von uns untersuchte Transparenz der Vergütung ermöglicht jedenfalls einen Vergleich. Das ist ein wichtiger Schritt beim Thema Angemessenheit“, so IVA-Präsident Florian Beckermann im Gespräch mit dem Börsen-Kurier. Hintergrund ist die vom Interessenverband für Anleger re…

09.09.2025
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Der Grüne Deal ist in der Realität angekommen

Viele grüne Leuchtturmprojekte der EU werden verschoben und vereinfacht.

Andreas Dolezal. Es ist still geworden um den europäischen Grünen Deal und sein visionäres Ziel der Klimaneutralität bis 2050. Was EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Dezember 2019 mit viel politischer Motivation präsentiert hat, verliert angesichts geopolitischer Brandherde, kriselnder Wirtschaft, technologischem Wettbewerb und US-Zoll-Kapriolen spürbar an Tempo und Zuspruch aus der Wirtschaft. Auch der Schwenk vom „Grünen Deal“ zum „Clean Industrial Deal“ verhindert nicht, dass viele grüne Pläne der EU m…

09.09.2025
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Schnäppchenjagd am Immo-Markt

In welchen Regionen Anleger in Österreich am günstigsten investieren können.

Patrick Baldia. Schön langsam kommt der heimische Immobilienmarkt wieder in Schwung. Zumindest verdichten sich die Anzeichen, dass der Tiefpunkt, der seit dem Sommer 2022 anhaltenden Krise, tatsächlich überwunden ist. Wer etwa im ersten Halbjahr 2025 eine Immobilie gekauft hat, musste um 0,3 % mehr auf den Tisch legen als am Ende des Vorjahres, wie der Wohnimmobilienpreisindex der OeNB aufzeigt. Am Wiener Markt belief sich das Plus sogar bei 0,8 %. Zur Erinnerung: Seit dem Beginn des Zinsanhebungszyklus der EZB im 3. Qu…

02.09.2025
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Ohne Netz keine KI

Datenzentren werden zu „Ankerkunden“ der Stromwirtschaft – mit Preisrisiken für Haushalte und Industrie.

Michael Kordovsky. Künstliche Intelligenz wächst nicht nur mit mehr Rechenchips, sondern vor allem auch mit Stromverbrauch. Laut International Energy Agency (IEA) in ihrer Publikation „Electricity 2024 – Analysis and forecast to 2026” lag der weltweite Strombedarf von Rechenzentren im Jahr 2022 bei 460 TWh und könnte im Jahr 2026 mehr als 1.000 TWh erreichen, was in etwa dem Stromverbrauch Japans entspricht. Treiber dieser Dynamik ist dabei die KI. Der Aufstieg des „Ankerkunden“: Zahlen, Trends, Hotspots In Irland sind …

02.09.2025
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Oberbank mit optimistischem Ausblick

CEO Franz Gasselsberger zeigt sich anlässlich der Halbjahresergebnisse positiv gestimmt.

Tibor Pásztory. Eine positive Grundstimmung herrscht beim nie um ein deutliches Wort verlegenen Oberbank CEO Franz Gasselsberger. Die Ergebnisse des ersten Halbjahres stimmen ihn zufrieden, und – wichtiger noch – detto der Ausblick. Vor allem die Kernkapitalquote ist abermals (auf 18,8 %) gestiegen, das Eigenkapital insgesamt um 5,4 % auf 4,18 Milliarden Euro. „Das Eigenkapital befindet sich auf europäischem Spitzenniveau“, kommentiert Gasselsberger dies selbstbewusst. Den Lohn hierfür stellt ein Single-A Rating von Sta…

02.09.2025
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Weltmarktführer fürs Portfolio

An der Wiener Börse notiert eine stattliche Zahl an global führenden Nischenplayern.

Patrick Baldia. Dass die Exportwirtschaft der wichtigste Impulsgeber der österreichischen Konjunktur ist, steht für Experten außer Frage. Letztere soll laut Wifo-Prognose 2025 - auch nach zwei Jahren Rezession - weiter stagnieren und erst im kommenden Jahr wieder an Fahrt gewinnen. Und auch der diesjährige Ausblick der Ökonomen für die Exportwirtschaft ist eingetrübt. Kein Wunder angesichts der vielen geo-politischen Risiken und vor allem der laufenden Neuausrichtung der internationalen Handelspolitik. Ganz zu schweigen…

19.08.2025
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Was neue US-Zölle für Europa bedeuten

Moderate Zölle sind verkraftbar, aber ein Zollkrieg gefährdet das Wachstum.

Michael Kordovsky. In der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump wurde aus einem Streit um Handelsdefizite mit der Volksrepublik China rasch eine Serie von Strafzöllen. 2018 traf es Solarzellen, Waschmaschinen, Stahl und Aluminium. 2019 kühlte der globale Handel messbar ab und der weltweite Handelsumsatz in US-Dollar sank um 2,5 %. Parallel dazu verlangsamte sich das BIP-Wachstum in den USA von 3,0 auf 2,6 % und in China von 6,8 auf 6,1 %. Aktuell geht es hingegen um Zölle auf breiter Front. Historisch war in die…

19.08.2025
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