Dividenden: Sicherer Hafen in turbulenten Zeiten

Globale Ausschüttungen könnten auch im Jahr 2025 ein neues Rekordniveau erreichen.

Patrick Baldia. Schwächelnde Weltwirtschaft hin oder her, auch 2025 flossen die globalen Dividenden bislang üppig: Laut einer Studie der Capital Group schütteten Unternehmen im ersten Halbjahr den neuen Rekordwert von rund 1,14 Billionen US-Dollar aus. Gegenüber 2024, im Übrigen auch ein Rekordjahr, bedeutet das ein starkes Plus von fast 8 %. Um die Dynamik der Entwicklung etwas zu veranschaulichen: Im ersten Halbjahr 2025 wurde so viel ausgeschüttet wie im gesamten Jahr 2024. Kurz: Es schaut nach einem weiteren Rekordj…

07.10.2025
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Österreichs High-Tech-Aktien im Check

Der Börsen-Kurier hat sich die Unternehmen und deren Chancen angeschaut.

Michael Kordovsky. Während an der Nasdaq bei den Technologie-Blue-Chips für 2026 geschätzte KGVs im Bereich von 25 bis 30 niemanden erschrecken, erscheinen einzelne österreichische Technologieunternehmen regelrecht „ausgebombt“. Doch das hat seine Gründe: Die Unternehmen sind kleiner skaliert als die US-Giganten, haben teilweise mit relativ hohen Kosten zu kämpfen und zuletzt kam noch ein schwacher US-Dollar hinzu. ams Osram mit Belastungen Im Falle von ams Osram belastet zusätzlich noch eine hohe Verschuldung. Im Somme…

07.10.2025
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Chinas Börsen starten wieder durch

Die Bewertungen sind günstig, staatliche Maßnahmen stützen: Vieles spricht für einen Aufschwung.

Raja Korinek. Derzeit vergeht beinahe kaum ein Tag ohne Meldungen zum US-Handelskonflikt oder Europas Pläne zur Aufrüstung. Dabei lohnt der Blick in den Fernen Osten, so etwa nach China. In der Region haben die Börsen in den vergangenen zwölf Monaten ein gutes Stück zugelegt. Allein der MSCI China Index verzeichnete ein Plus von rund 48 % (auf USD-Basis per 29.9.). Dabei werde die Rallye von mehreren Faktoren angetrieben, betont Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank. „So …

07.10.2025
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Commerzbank im Abwehrkampf

Offizielles Übernahmeangebot durch den Konkurrenten Unicredit rückt immer näher.

Stefan Riedel. Für Vorstand, Belegschaft und Aktionäre der Commerzbank bahnt sich ein heißer Herbst an. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob dem Übernahmepoker von Unicredit ein konkretes Angebot folgt. 29,34 % der Commerzbank-Anteile kontrolliert das italienische Geldhaus aktuell. Wird die 30-%-Marke überschritten, wäre die Unicredit laut dem Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet, den übrigen Aktionären ein Pflichtangebot vorzulegen. Ein solches Pflichtangebot müsste mindestens dem durchschnittlichen Aktienkurs d…

07.10.2025
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EU plant neue Steuer für Firmen

Das Budget 2028 bis 2034 sieht umsatzabhängige Extra-Steuer für Unternehmen vor.

Andreas Dolezal. Mitte Juli legte die EU-Kommission ihren Vorschlag für einen „ehrgeizigen und dynamischen“ Finanzrahmen für die Jahre 2028 bis 2034 vor. Die lange Vorlaufzeit ist notwendig, da auf politischer Ebene üblicherweise zwei Jahre lang über die Begehrlichkeiten der Kommission diskutiert und gestritten wird. Auch diesmal bergen die Ideen gehörige Sprengkraft. Fast 2.000 Milliarden Euro Für die Jahre 2021 bis 2027 begnügte sich die EU-Kommission mit einem Rahmen von 1,211 Milliarden Euro (exklusive „NextGenerati…

30.09.2025
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UBM-CEO Winkler sieht Licht am Ende des Tunnels

Neue Anleihe soll Liquidität stärken und richtet sich vor allem an Privatanleger.

Marius Perger. „Erfolg in schlechten Zeiten schaut anders aus als Erfolg in guten Zeiten.“ Das sagte Thomas Winkler, CEO der UBM Development AG, vor einigen Monaten bei der Hauptversammlung. Die Frage, ob wir uns aktuell in guten oder schlechten Zeiten befinden, müsse man differenziert sehen, betonte er nun im Gespräch mit dem Börsen-Kurier. Zwar habe niemand erwartet, dass die Krise so lange dauert, doch es gebe eine gute Nachricht: „Wohnen ist aus der Krise heraus.“ UBM verkaufe derzeit im Schnitt 100 Wohnungen pro Qu…

30.09.2025
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Wie Anleger ihr Depot aufrüsten können

Geopolitische Spannungen erhöhen den Bedarf an Sicherheit. Das bietet neue Investmentchancen.

Raja Korinek. Die Kriege in der Ukraine sowie im Nahen Osten toben weiter. Und so mehren sich die Schlagzeilen zur globalen Aufrüstung. Vor wenigen Tagen verkündete Dänemark sein Interesse am Kauf von Langstrecken-Präzisionswaffen. In Australien gab Verteidigungsminister Richard Marles den Ausbau einer Werft für atombetriebene U-Boote in Höhe von umgerechnet 6,8 Milliarden Euro bekannt. Frankreich hat jüngst mehrere Kampfflieger nach Polen geschickt. Dabei hatten die globalen Rüstungsausgaben bereits 2024 mit 2,72 Billi…

23.09.2025
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Sachwerte immer öfters als Zuflucht

Immobilien, Gold und Infrastruktur als Bollwerk gegen Inflation und geopolitische Unsicherheit.

Michael Kordovsky. Der Goldpreis ist in den vergangenen fünf Jahren in Euro gerechnet um knapp 89 % gestiegen (per 17.9.); auf Jahressicht liegt das Plus sogar bei 35 %. Fakt ist, dass Gold nach den hohen Inflationsraten der beiden Jahre davor im Jahr 2024 mit einem Plus von mehr als 34 % aufgeholt hat. Nicht umsonst halten die Vermögensverwalter von Flossbach von Storch in ihrem „Multiple Opportunities II - R“, einem aktienorientierten Mischfonds, rund 10 % Gold als eine Art „Feuerversicherung“ gegen bekannte und unbek…

23.09.2025
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Bauwerksbuch wird für Immobilien-Eigentümer Pflicht

Die Wiener Bauordnung schreibt für Altbauten die Erstellung eines „Bauwerksbuches“ in den nächsten Jahren vor.

Marius Perger. Bis spätestens 31. Dezember 2027 sind Eigentümer bzw. Miteigentümer von Gebäuden, die vor dem 1. Jänner 1919 errichtet wurden, in Wien zur Registrierung eines Bauwerksbuches verpflichtet. Für Gebäude, die vor dem 1. Jänner 1945 errichtet wurden, besteht die Verpflichtung per 31. Dezember 2030. Ein Bauwerksbuch muss unter anderem alle Baubewilligungen für das Gebäude, den Zeitpunkt der erstmaligen Überprüfung, Intervalle für weitere Überprüfungen, Ergebnisse der Überprüfungen, sowie festgestellte Mängel un…

23.09.2025
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Trügerische Ruhe vor dem Sturm?

Die unterschiedliche Entwicklung der Wirtschaftssektoren mahnt zu Wachsamkeit.

Roman Steinbauer. Sich abzeichnende Zinssenkungen in den Vereinigten Staaten stimulieren nach wie vor die Notizen an den Finanzmärkten. Schwache Öl- und Gaspreise sorgen zusätzlich für Auftrieb. Doch könnte sich dies als trügerisch erweisen. Anhand mehrerer Indikatoren wird ebenso deutlich: Die Risikoaversion reduzierte sich sowohl bei institutionellen als auch bei Privatanlegern seit dem Frühjahr stetig. Selbst passiven Börsen-Beobachtern entgeht die derzeit vorherrschende Ignoranz der Kapitalmärkte gegenüber strukture…

16.09.2025
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