Neuer Commodity-Zyklus 2016

Kräftige Einsparungen bei den Investitionen sowie ein anziehendes Wirtschaftswachstum dürften 2016 die Rohstoffpreise begünstigen, ist James Butterfill von ETF Securities überzeugt.

In den vergangen Monaten waren Rohstoffe eindeutig „Nobody’s Darling“. Zum einen belasteten Chinas Wachstumssorgen viele Industriemetalle. Zum anderen fiel der Ölpreis politischen Querelen zum Opfer. Vergangenen November entschied das OPEC-Mitglied Saudi Arabien, die Förderung trotz der sinkenden Preise nicht zu drosseln. Daraufhin sackte allein der Brent-Preis auf 50 USD ab - von 114 USD im Juni. Lesen Sie den ganzen Artikel in Ihrem Börsen-Kurier. Immer donnerstags neu am Kiosk. Oder bereits am Mittwoch als Abo in Ihr…

17.12.2015
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Höhere Zinsen dank Corporate Bonds

Die tiefe Zinslandschaft gepaart mit historisch niedrigen Ausfallsraten macht derzeit ein Investment in Unternehmensanleihefonds umso attraktiver.

Ganz kann man es den Märkten anscheinend nicht recht machen. Obwohl EZB-Chef Mario Draghi bei der letzten Sitzung verkündete, das Anleihekaufprogramm bis März 2017 zu prolongieren und den Einlagenzinssatz auf -0,3 % senkte, löste das eine große Verkaufswelle, zumindest kurzfristig, aus. Man hatte sich mehr erwartet, etwa eine Aufstockung der Anleihekäufe sowie einen noch tieferen Einlagensatz. Das ändert aber nichts daran, dass die Zinslandschaft noch immer auf einem historisch niedrigen Niveau verharrt. Zugleich setzt…

10.12.2015
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Verhaltener Start für die CEINEX

Aktien und Anleihen der jungen Wirtschaftsmacht werden nun an der deutsch-chinesischen Börse in Frankfurt gehandelt.

Seit 18. November ist erstmals der direkte Zugang für europäische Anleger zu Finanzsegmenten der Volksrepublik China möglich. Das vorerst spärliche Produktangebot soll laufend über die neu etablierte Börse CEINEX (China Europe International Exchange) ausgeweitet werden. Mit dem erfolgten Start streben die Shanghai Stock Exchange, die China Financial Futures Exchange und die Deutsche Börse gemeinsam eine kostengünstige und effiziente Handelbarkeit chinesischer Wertpapiere im deutschsprachigen Raum an. Begonnen wurde m…

10.12.2015
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Damoklesschwerter über Europa

Das Risiko eines Grexit ist überschaubar. Gleichzeitig lauern größere Gefahren wie ein möglicher EU-Austritt Großbritanniens und die Abspaltung Kataloniens von Spanien.

Mit einer Staatsverschuldung Griechenlands von nur 2,9 % des BIP des Euroraums wären die Folgen eines theoretischen Grexit überschaubar. Kritischer wäre ein Zerfall Spaniens, das 2014 10,3 % zum BIP des Euroraums beitrug und eine Staatsschuldenquote von 97,8 % aufweist. Sollte bei einer möglichen Abspaltung Katalonien nicht einen Teil der Staatsschuld übernehmen, könnte die Quote auf rund 125 % des BIP explodieren. Das katalanische Parlament hat bereits mit 72 von 135 Stimmen eine Resolution zur Abspaltung von Spanien…

03.12.2015
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Der Risikokalender für 2016

Christoph Krischanitz präsentierte in traditioneller Art den Risikokalender für 2016 und kritisierte das häufige Fehlen eines zukunftsorientierten Managements in vielen Unternehmen.

Wie jedes Jahr hat der Geschäftsführer des auf ganzheitliches Risikomanagement spezialisierten Beratungsunternehmens arithmetica, Christoph Krischanitz, den Blick auf das Jahr 2016 geschärft. Nicht ohne Kritik zu üben: Es fehle so manchem Management der Weitblick, beziehungsweise, „es wird der Szenarien- und Bandbreitenplanung für das folgende Jahr zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Die Planung für 2016 hat gerade Hochsaison, leider verfahren dabei viele Unternehmen noch immer so, als wäre ein Jahr wie das andere un…

03.12.2015
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3,4 % p.a. trotz Niedrigstzinsphase

Die Kombination aus Unternehmensanleihen und Dividendentiteln kann eine Alternative zum Sparbuch sein. Allerdings ist Markttiming erforderlich, um die Volatilität zu begrenzen.

Während mangelndes Wachstum auf die Aktienkurse drückt, wirken massive Interventionen der EZB in Form von Anleihenkäufen und Nullzinsen dem entgegen. Im Vorteil sind dabei solide Aktien mit hohen Dividendenrenditen und Unternehmensanleihen, sofern die Renditen spürbar über dem Niveau von Staatsanleihen liegen. Somit kommen als stabile Komponente des Portfolios nur Unternehmensanleihen mit einer Rendite von mindestens 1,75 % auf eine Restlaufzeit von mindestens zwei Jahren in Frage, was bei einigermaßen soliden Emitte…

26.11.2015
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Der keltische Tiger ist zurück

Die aktuelle Wirtschaftsdynamik der grünen Insel Irland lässt jene der weiteren dreiunddreißig OECD-Länder erblassen.

Als grün ist Irland wieder in zusätzlicher Hinsicht zu betrachten. Die ökonomischen Daten zeigen in dieser Färbung eindeutig auf Expansion. Die Zahlen zu wesentlichen Barometern der Wirtschaftsentwicklung heben sich von jenen der EUKernländer eklatant ab. Wuchs das irische BIP bereits im 1. Quartal dieses Jahres um beachtliche 4,8 %, ist es im 2. Quartal mit 6,7 % bereits als „galoppierend“ zu bezeichnen. Der Einzelhandel zog im September um nicht weniger als 8,6 % an - dies gar im deflationären Umfeld von -0,2 %. Das …

26.11.2015
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Simpel aber sinnvoll: „Augen auf vor dem Kauf“

Anlegerprozesse sind Ultima Ratio von Konflikten zwischen Produktanbietern, Beratern und Kunden. Wie man vorbeugen kann.

„Die heimischen Richter sind ob der Fülle der Verfahren sehr versiert, haben in Anlagedingen profundes Know how und sind seit der Finanzkrise kritischer geworden“, auch was so manche Behauptung auf Kleinanlegerseite betrifft. Das Fachwissen und die Professionalität der Richterschaft in Anlegerprozessen ist Erich Pitak im Gespräch mit dem Börsen-Kurier wichtig zu betonen. Der Chartered Financial Analyst (CFA) und Financial Risk Manager ist als „beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für das Kredit-, …

18.11.2015
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Die Türkische Lira im Erosionszustand

Wiederbelebte Perspektiven über EU-Beitrittsverhandlungen verhalfen der türkischen Devise zuletzt zu einer Gegenbewegung. Der Gesamttrend ist aber ernüchternd.

Seit fünf Jahren hat sich die Währung des 77 Mio Einwohner zählenden Landes am Bosporus von 2,0 auf 3,10 Lira pro € abgeschwächt. Der Aktienindex Istanbul ISE National 100 steht 16 % höher - für den Euro- Investor eine desaströse Gesamt- Zwischenbilanz. Für den Inhaber türkischer Anleihen ist das gebotene Bild nicht weniger niederschmetternd. Die Entwicklung zeigt die Auswirkungen einer Investition in vermeintlich aufstrebende Länder (in diesem Fall ein „Next Eleven“-Kandidat) zum falschen Zeitpunkt einer Dekade bit…

18.11.2015
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Kapitalmarkt: Die Hoffnung lebt

In ihrem Arbeitsprogramm hat sich die Regierung auch die Stärkung des Kapitalmarktes auf die Fahnen geschrieben. Zakostelsky glaubt, dass die Umsetzung „sehr notwendig“ ist.

Im aktuellen Regierungsprogramm, offiziell „Arbeitsprogramm der österreichischen Bundesregierung für die Jahre 2013 bis 2018“, ist ein Abschnitt dem Thema Unternehmensfinanzierung gewidmet. Die beiden Koalitionspartner haben sich darin auf einige Maßnahmen für den Kapitalmarkt geeinigt, die von vielen Experten schon lange gefordert werden. So heißt es darin unter anderem, die „Eigenkapitalaufnahme soll dringend erleichtert“ und der Kapitalmarkt „durch aktive Politik“ gestärkt werden. Explizites Ziel ist auch „die Förd…

11.11.2015
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