Die Banken und Versicherungen werden „durchgerüttelt“

Wir haben einen „Cocktail aus überhitzten Finanzmärkten und populistischen Politikern, die den Status quo erhalten wollen“.

So kritisch ist die Lageeinschätzung von Gerald Hörhan, bekannt als „Investmentpunk“, der sich gerne gegen  Traditionen und Konventionen widersetzt. Der Harvard-Absolvent, Investor und Gründer der „Investmentpunk Academy“ stand beim „Dialog Finanzmärkte 4.0“ in der ARS Akademie für Recht, Steuern und Wirtschaft Rede und Antwort. Ausgangsfrage war: „Fintech Startups, Blockchain Technologie und Künstliche Intelligenz: Sind klassische Banker und Finanzdienstleister bald Geschichte?“ Der Börsen-Kurier war bei der Diskussion…

15.03.2018
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Massiver Wandel in Auto-Industrie

Eine neue Studie prüft die Nachhaltigkeit von Autoaktien. Links liegen sollten auch ethisch gesinnte Investoren die Branche nicht.

Der Sektor genießt gemeinhin in Sachen Nachhaltigkeit nicht den besten Ruf: Gilt das Auto bei vielen Menschen doch als „Dreckschleuder“ - noch dazu hat „Dieselgate“ tiefe Schrammen im Lack hinterlassen. Wäre es aus Sicht eines verantwortlich denkenden Investors deshalb nicht besser, hier erst gar nicht zu veranlagen? Der Börsen-Kurier hat bei der auf Nachhaltigkeit spezialisierten Ratingagentur oekom research nachgefragt, sie hat die Branche gerade in einer Studie (Industry Focus) genau unter die Lupe genommen. Die Antw…

15.03.2018
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Staatsanleihen zur Absicherung nutzen

Obwohl Anleger auch 2018 mit Aktien mehr verdienen dürften als mit Anleihen, schätzen Experten ausgewählte Anleihensegmente als attraktiv ein.

Das in der vergangenen Woche veröffentlichte Credit Suisse Global Investment Yearbook 2018 bestätigt einmal mehr, was Lesern des Börsen-Kurier wohlbekannt ist: auf längere Sicht sind Anleger mit Aktien am besten dran. Konkret haben globale Aktien seit 1900 Anleihen und Bargeld (Schatzwechsel) um 3,4 bzw. 4,3 % pro Jahr geschlagen. Aber auch Sammlerobjekte (z.B. Kunst) schnitten mit einer jährlichen Preissteigerung von 2,9 % schlechter ab. Und globale Immobilien haben mit einem qualitätsbereinigten realen Wertverlust von…

09.03.2018
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Chancen in der Konsolidierungsphase nutzen

Nach einer kräftigen Korrektur an den weltweiten Finanzmärkten sind längere Seitwärtsphasen durchaus möglich. Selbst in diesen Situationen können Anleger mit Inline-Scheinen profitieren.

Wie rasch die jüngste Börsenkorrektur von Anlegern letztendlich verdaut sein wird, das lässt sich freilich kaum einschätzen. Larry Hathaway, Chefökonom bei GAM, meint jedenfalls: „Wir halten es für verfrüht, das Ende der Hausse auf den Aktienmärkten einzuläuten. Das Marktumfeld ist noch immer von einem starken, globalen Wachstum und steigenden Gewinnen geprägt, insbesondere in Europa, den Schwellenländern und in Japan.“ Dies dürfte Hathaway zufolge weitere Kursgewinne unterstützen. Allerdings trete man in eine neue Phas…

09.03.2018
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Staatliche Kryptowährung in Venezuela

Kürzlich verkündete der venezolanische Präsident Nikolás Maduro , dass seine Regierung eine neue, staatliche Kryptowährung namens „Petro“ eingeführt habe. Er behauptete, dass davon bereits Währungseinheiten im Wert von 735 MioUSD verkauft worden seien; allerdings bezweifeln Beobachter diese Zahl.

Die internationale Nachfrage nach Petros wird zudem durch die jüngsten Äußerungen von Warren Buffett und Charlie Munger, den „Orakeln von Omaha“, die nach wie vor Berkshire Hathaway kontrollieren, nicht gerade beflügelt worden sein. Das Urteil Buffetts über Kryptowährungen im Allgemeinen ist vernichtend. „Ich kann fast mit Sicherheit sagen, dass das böse enden wird“, erklärte er im Jänner, und fügte noch hinzu, dass er nur zu gern bereit sei, Verkaufsoptionen für jede einzelne davon zu kaufen. Munger ist, wenn überhaupt…

09.03.2018
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Was jetzt für US-Aktien noch spricht

Auch wenn sich die Bewertungen über ihrem langjährigen Durchschnitt befinden, sind Experten nach wie vor positiv für US-Aktien gestimmt.

Erkundigt man sich dieser Tage bei Asset Managern nach der aktuellen Asset Allocation im Aktienbereich, so bekommt man überwiegend dieselbe Antwort: Europa und Japan wären gegenüber den USA, die sich ja später im Zyklus befinde und auch höher bewertet sei, übergewichtet. Die Gutmann KAG stellt in diesem Zusammenhang keine Ausnahme dar. „Das heißt aber nicht, dass wir negativ auf die USA eingestellt sind“, sagt Christoph Olbrich, Aktienfondsmanager bei der Gutmann KAG, gegenüber dem Börsen-Kurier. Nachsatz: „Die fundamen…

01.03.2018
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Einzelne Glanzlichter, viele Fragezeichen

Italien - hohe Staatsverschuldung, mangelnde wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit - dem Land droht nach den Parlamentswahlen am 4. März einmal mehr Stillstand. Der Aktienmarkt zeigt sich davon unbeeindruckt und bietet weiterhin ausgesuchte Renditeperlen.

Italiens Schuldenuhr läuft und läuft. Auf 2,3 Bio€ und damit 132 % des BIP belaufen sich die Verbindlichkeiten der drittgrößten Volkswirtschaft in der Eurozone. Um die Reisenden im aktuellen Wahlkampf mit den Fakten zu konfrontieren, hat der Thinktank Bruno Leoni auf den Hauptbahnhöfen von Mailand und Rom den laufenden Schuldenstand auf einer digitalen Tafel installiert - zusammen mit dem Slogan „Jedes Versprechen bedeutet neue Schulden.“ Im Wahlkampf kommt diese Botschaft nicht an. Nahezu alle Parteien versprechen das …

01.03.2018
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Hauseigentümer wehren sich

Eigentumsbeschränkungen und Diskriminierung: Das heimische Mietrecht und der Richtwert stehen in massiver Kritik von Betroffenen.

Investieren in Immobilien bringt’s, hört und liest man seit Jahren. Das mag angesichts der Niedrigstzinslandschaft zwar stimmen, aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Einen massiven artikuliert nun der „Verein zur Revitalisierung und architektonischen Aufwertung der Wiener Gründerzeithäuser“. Obmann Kaspar Erath schlägt Alarm: Die Eigentümer von Gründerzeithäusern in der Bundeshauptstadt seien gegenüber anderen Bundesländern mit einer besonders drastischen Mietenregulierung konfrontiert, was umfassende Renovierungen wir…

01.03.2018
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Comeback der Dividendentitel

Die ATX-Unternehmen haben 2017 um 35 %mehr Dividenden ausgeschüttet als 2016. Ausschließlich an der Höhe der Dividenden sollten sich Anleger aber nicht orientieren, so Experten.

Auch wenn Sorgen um eine Zinserhöhung zuletzt auch dem ATX ihren Stempel aufgedrückt haben, so spricht nach wie vor einiges für österreichische Aktien. Einerseits sollte die gute Konjunktur zu steigenden Unternehmensgewinnen und in weiterer Folge auch zu steigenden Aktienkursen führen. Aber auch der immer noch „sehr hohe“ Spread zwischen ATX-Dividendenrendite (3 %) und den Renditen zehnjähriger österreichischer Bundesanleihen (0,8 %) spricht nach Ansicht von Christoph Schultes, Analyst bei der Erste Group, für die Attra…

22.02.2018
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Volatilität spricht für Wandelanleihen

Wandelanleihen, die Zwitterwesen aus Aktien und Anleihen, fristen sowohl unter heimischen börsennotierten Firmen als auch Anlegern ein Schattendasein. Dafür gibt es gute Gründe.

Wandelanleihen spielen in Österreich sowohl unter den börsenotierten Unternehmen als auch unter Privatanlegern eher eine untergeordnete Rolle. Laut Horst Simbürger, Managing Director beim heimischen Wandelanleihenspezialisten Convertinvest, gibt es am Wiener Marktplatz aktuell nur drei nennenswerte Emissionen - und zwar zwei der Immofinanz und eine der CA Immo. Dazu komme noch eine Wandelanleihe der an der Schweizer Börse notierten ams, die im vergangenen September sehr erfolgreich platziert wurde. Vorteile für Firmen u…

22.02.2018
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