Aufwärtstrend in europäischer Infrastruktur-Branche hält an

Die heimischen Baukonzerne Porr und STRABAG entwickeln sich im laufenden Geschäftsjahr positiv. Beide Unternehmen weisen ein gut gefülltes Auftragsbuch auf.

Die Top-50-Unternehmen der europäischen Baubranche haben mittlerweile im Hinblick auf ihren Markt- bzw. Börsenwert das Niveau von 2007 wieder übertroffen“, heißt es in der Studie „European Powers of Construction“ des Beratungsunternehmens Deloitte. Im Vergleich zum Vorjahr sei etwa der Gesamtumsatz um 5 % und die Marktkapitalisierung um 21 % gestiegen. Wie wird es weitergehen? Laut der Studie wird die Baubranche in Europa aus jetziger Sicht auch in den kommenden Jahren weiter wachsen. Damit der Aufwärtstrend weiter anha…

08.12.2016
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Die völlig unterschätzte Gefahr Berufsunfähigkeit

Wer durch Krankheit oder Unfall aus dem Arbeitsleben ausscheidet, kann schneller als man glaubt vor dem finanziellen Ruin stehen. Spezielle Versicherungen bieten leistbaren Schutz - bekannt ist dies aber kaum.

Die eigene Arbeitskraft ist ein hohes Gut - sie sichert das Einkommen und damit den Lebensunterhalt. Nicht mehr arbeiten zu können, heißt nichts mehr zu verdienen - die finanzielle Not ist bei Berufsunfähigkeit (BU) dann vorprogrammiert. Aber sorgt nicht „Vater Staat“ in solchen Fällen für seine Bürger? Nur zum Teil, wie Willi Bors, der Österreich-Chef der Dialog Lebensversicherung, einem Pionier auf diesem Gebiet, gegenüber dem Börsen-Kurier ausführt. Die begrenzte gesetzliche Absicherung bei Verlust der Arbeitskraft s…

08.12.2016
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Othmar Karas: „Mehr globale Regelungen statt mehr Deregulierung“

Mehr Deregulierung im Finanzsektor, oder noch mehr Regulierung? Was beide Seiten vereint, ist die Forderung nach dem Proportionalitätsprinzip.

Der Glaubenskrieg wurde in den USA neu entfacht. Denn der President-Elect Donald Trump hat angekündigt, die US-Banken deregulieren zu wollen. „Wir wissen, wie die Finanzwirtschaft global voneinander abhängig ist“, kommentiert das Othmar Karas, österreichischer Abgeordneter im Europäischen Parlament und Chefverhandler des Europaparlaments für das letzte Bankenreformpaket Basel III. Und Karas geht auf Gegenkurs zu Trump: „Wir benötigen mehr globale Regelungen und mehr Transparenz, nicht mehr Deregulierung.“ Denn wir müsst…

01.12.2016
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Donald Trump und das Gefühl von Macht

Der Trump-Wahlkampf fußte teilweise auf dem Vorschlag, die Steuern für Topverdiener dramatisch zu senken. Und dennoch kam die vehementeste Unterstützung tendenziell von Menschen mit durchschnittlichen und stagnierenden Einkommen sowie geringem Bildungsgrad. Wie das?

Trumps Sieg scheint klar in einem Gefühl wirtschaftlicher Machtlosigkeit unter seinen Unterstützern begründet zu sein. Für sie hörte sich sein simpler Slogan „Amerika wieder groß machen“ an wie „EUCH wieder groß machen“: die Massen bekommen wieder wirtschaftliche Macht, ohne den bereits Erfolgreichen etwas zu nehmen. Menschen, die sich auf der Schattenseite der wirtschaftlichen Ungleichheit befinden, wollen in der Regel keine staatlichen Maßnahmen, die sich wie Almosen ausnehmen. Typischerweise geht es ihnen nicht darum…

01.12.2016
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Analyse: SBO im zyklischen Abschwung

Die Oilfield Service-Industrie (SBO) ist vom stärksten Abschwung seit mehr als 30 Jahren betroffen. SBO schaffte es, in diesem Umfeld noch einen positiven Cash Flow zu erzielen und hat gut auf die Durststrecke reagiert.

In den beiden Segmenten von SBO, nämlich Präzisionsbohrstrangteile und Ölfeld-Ausrüstung (z.B. Bohrmotoren, Circulation -und Completion Tools) lässt sich im aktuellen Umfeld kein gutes Geschäft machen. Seit Beginn des Abschwungs in der zweiten Jahreshälfte 2014 ging bis zum Tiefststand im 2. Quartal 2016 die Zahl der weltweiten Bohranlagen um 62 % auf 1.405 zurück. In den USA lag der Rückgang sogar bei 79,5 %. Die Ölgesellschaften hatten ihre Ausgaben für Exploration und Produktion bereits 2015 um 21 % gesenkt und für 2…

01.12.2016
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Aktionärsaktivismus: Fluch oder Segen für den Markt?

Sogenannte „Aktivistische Investoren“ - sprich offensiv handelnde Hedgefonds - waren lange ein US-amerikanisches Phänomen. In Deutschland machen nun europäische Akteure von sich Reden.

Sie treten auf den Plan, wenn ein Unternehmen gegenüber seinen Mitbewerbern eine schwache Performance zeigt oder wenn es eine Diskrepanz in der Bewertung gibt. Auch ein ineffizientes Cash-Management oder eine geringe Glaubwürdigkeit des Managements können sie motivieren. Die Rede ist von einer kleinen Gruppe aktivistischer Hedgefonds. Dies sind Fonds, die mit ihren Einlagen offensiv in Unternehmen investieren, um so für ihre Anleger überdurchschnittliche Gewinne zu erzielen. Sie beeinflussen dabei oftmals das Management…

17.11.2016
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In jedem Marktszenario renditebringend positionieren

Mit Zertifikaten können Anleger von steigenden, fallenden oder seitwärts tendierenden Märkten profitieren. Der Börsen-Kurier stellt neue Produkte auf österreichische Aktien vor.

Es müssen nicht immer Aktien sein. Auch mit Zertifikaten auf österreichische Aktien lassen sich schöne Erträge generieren. Allerdings bieten sie einen entscheidenden Vorteil, wie Philipp Arnold, Zertifikate-Experte bei der Raiffeisen Centrobank (RCB), gegenüber dem Börsen-Kurier erklärt: „Mit Zertifikaten kann man sich in jedem Marktszenario - egal, ob man nun von steigenden, fallenden oder seitwärts tendierenden Aktienmärkten ausgeht - renditebringend positionieren.“ „Gerade bei Investments in Einzeltitel ist es dabei …

17.11.2016
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Die Zähmung Donald Trumps

Nachdem Donald Trump unerwartet die US-Präsidentschaftswahlen gewonnen hat, ist es nun eine offene Frage, ob er im Einklang mit dem radikalen Populismus seines Wahlkampfs regieren oder einen pragmatischen, gemäßigten Ansatz verfolgen wird.

Wenn Donald Trump entsprechend dem Wahlkampf regiert, der ihm den Wahlsieg beschert hat, können wir Marktängste in den USA und weltweit sowie potentiell erhebliche wirtschaftliche Schäden erwarten. Doch es besteht Grund zu der Annahme, dass er ganz anders regieren wird. Ein radikaler, populistischer Trump würde die Transpazifische Partnerschaft (TPP) kippen, das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) rückgängig machen und hohe Zölle auf chinesische Importe erheben. Er würde zudem seine versprochene Mauer entlang …

17.11.2016
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Präsidentschaftskandidat als Austroaktienfan

Nach unserem Gespräch mit Alexander Van der Bellen (BK33/18.8.) formuliert diesmal Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer einige konkrete Vorstellungen für die Finanz- und Wirtschaftspolitik Österreichs.

Norbert Hofer ist Vertreter einer raren Species. „Ja, ich habe Aktien“, outete er sich im Gespräch mit dem Börsen-Kurier. Damit gehört er gleich zu zwei kleinen Minderheiten: Zu jenen nur rund 5 % der Österreicher, die Aktionäre sind. Und zu jenen Politikern, die sich dazu bekennen, dass es für sie auch einen Welt neben Sparbuch und Bausparen gibt. Die Anlagephilosophie des Präsidentschaftskandidaten: „Nur österreichische Titel und ich werde sie auch behalten“, zeigt er sich langfristig orientiert. „Meine Kinder werden …

11.11.2016
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RBI/RZB: Vertrauen muss zurückgewonnen werden

Für Experten ist bei der geplanten Verschmelzung der Raiffeisen Zentralbank (RZB) mit der Raiffeisen Bank International (RBI) vor allem das Management gefragt. Wichtig sei ein transparentes Vorgehen.

Nach einigen schwierigen Jahren - allein auf Dreijahressicht steht ein Minus von fast 50 % zu Buche - hat sich die RBI-Aktie im bisherigen Jahresverlauf mit einem Plus von rund 10 % erfreulich entwickelt. Allerdings weist Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken-Generali Investmentgesellschaft, darauf hin, dass die Aktie nach wie vor mit einem massiven Bewertungsabschlag gehandelt wird. Tatsächlich ist das Papier derzeit (Kurs kurz vor Redaktionsschluss: 14,85 €) für rund die Hälfte des Buchwerts (rund 28 €) erhäl…

11.11.2016
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