Mit Vorsicht in die Märkte investieren

Das Jahr 2026 könnte volatil werden. Zertifikate-Experten sehen aber selbst dann große Chancen.

Raja Korinek (02.01.2026). Das vergangene Börsenjahr war von reichlich Turbulenzen geprägt – wenngleich die Märkte ein schönes Plus verzeichneten. Vor allem geopolitische Konflikte sorgten für reichlich Schwankungen. Gerade in solch einem Umfeld spielen Zertifikate ihre Stärken aus, da Anleger mit diesen Papieren grundsätzlich auf unterschiedliche Szenarien setzen können. Wie aber könnte es weitergehen? Der Börsen-Kurier sprach mit Branchenprofis zu ihren Fazits für 2025 und holte einen Ausblick für das neue Börsenjahr …

02.01.2026
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Nischenthemen mit Langfrist-Potenzial

Gesundheitsaktien, Cybersecurity, Wasser und Konsumgüter als Bausteine für 2026.

Michael Kordovsky (02.01.2026). Der medizinische Fortschritt – auch jenseits von „Lifestyle-Medikamenten“ zum Abnehmen – schreitet voran. Zudem zeigten Anfang Oktober 2025 Gesundheitsaktien den größten Bewertungsabschlag gegenüber dem Gesamtmarkt seit 2009. Der „MSCI World Pharmaceuticals, Biotechnology and Life Sciences Index“ weist per Ende November 2025 ein Forward-KGV von nur 17,4 auf, verglichen mit 20,3 im MSCI World. Allerdings hat in den vergangenen Monaten der Aufholprozess bereits gestartet. Doch der langjähri…

02.01.2026
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AT&S Aktie 2025: Rückblick auf ein turbulentes Jahr und die überraschende Wende

Noch dämpfen die Kosten für das Hochfahren von Kapazitäten die Margen.

Vom Krisenjahr 2024 zur starken Erholung 2025 Ein schwieriger Ausgangspunkt Das Börsenjahr 2024 war für AT&S schwierig. Das Jahr endete mit einem Kursverlust von fast 50 %. Ganz anders die Lage 2025. Alleine von Anfang Jänner bis Ende September lag die AT&S‑Aktie rund 85 % im Plus. Der Juli‑Einbruch – und warum er die Rally nicht stoppte Ende Juli sah es kurz so aus, als wäre die Party vorbei: Nach der Vorlage der Ergebnisse für das 1. Quartal 2025/26 brach der Kurs an nur einem Tag um 20 % ein. Dabei lagen die …

30.12.2025
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EVN mit stabilen Ergebnissen und ambitionierten Plänen

Höheres Vorsteuerergebnis 2024/25, Dividende unverändert 90 Cent/Aktie.

Marius Perger. Die EVN hat in ihrem Geschäftsjahr 2024/25 (per 30.9.) Umsatz und Vorsteuerergebnis steigern können, unterm Strich musste beim Konzernergebnis aber ein Rückgang hingenommen werden. Die Umsatzerlöse stiegen um 3,8 % auf 3.000,0 Millionen Euro. Positiv ausgewirkt hätten sich Mengen- und Preiseffekte sowie die im Vergleich zu den Jahren davor deutlich kältere Witterung, negativ allerdings rückläufige Erlöse aus der Vermarktung der eigenen erneuerbaren Erzeugung und im Erdgashandel. Das Ebitda verbesserte sic…

18.12.2025
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Internationale und Small-Cap-Aktien bestens positioniert

Ein Ausblick auf das Aktienjahr 2026 von Kapitalmarktstratege Tim Murray vom Assetmanager T. Rowe Price.

Red./ks. Die Wirtschaft läuft mit zwei Geschwindigkeiten: Während Bereiche mit Bezug zur KI einen regelrechten Boom erleben, hinken andere Segmente - insbesondere die Fertigungsindustrie - hinter-her. Die fiskalische Expansion kommt gerade erst in Gang, was die Ausgaben für KI (Künstliche Intelligenz) weiter ankurbeln wird, und die Priorisierung der Deregulierung durch die Regierung von Donald Trump dürfte die Gesamtwirtschaft 2026 zu einem gesunden Wachstum führen. Betrachtet man jedoch die verschiedenen Anlageklassen,…

16.12.2025
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Aurubis-Aktie begeistert die Märkte

Der Metallrecycler hat sich mit den laufenden Investitionen langfristig sehr gut positioniert.

Stefan Riedel. Der Hamburger Kupferrecycler Aurubis (DE0006766504) wird 2025 als eines seiner besten Börsenjahre verbuchen. Nachdem die Aktie im Sommer richtig Fahrt aufgenommen hat, summieren sich die Kursgewinne seit Jahresanfang auf rund 55 %. Als erste Reaktion auf die Geschäftszahlen für das am 30. September beendete Geschäftsjahr 2024/25 erreichte sie ein neues Allzeithoch. Höhere Metallpreise beflügeln Das Geschäft von Aurubis profitiert von der robusten Nachfrage für Kupferprodukte und den steigenden Verkäufen v…

16.12.2025
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Setzt die FACC-Aktie ihren Höhenflug fort?

Rückenwind hat das Papier zuletzt von starken Zahlen für das dritte Quartal 2025 bekommen.

Patrick Baldia. Die FACC-Aktie zählte 2025 zu den absoluten Top-Performern an der Wiener Börse. Aktionäre des Luftfahrt-Zulieferers können sich über ein Kursplus von rund 95 % freuen. Dennoch sehen Analysten auch nach der Veröffentlichung der Zahlen für die ersten drei Quartale von Mitte November weiterhin beträchtliches Kurspotenzial. Erst Anfang Dezember haben etwa die Experten der Erste Group ihre Kaufen-Empfehlung bekräftigt und das Kursziel von 11,30 auf 15 Euro angehoben. Begründet wird der Schritt mit höheren Gew…

16.12.2025
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China: Wann springt die Konjunktur wieder an?

Der Börsen-Kurier analysiert Frühindikatoren und aktuellen Entwicklungen im Reich der Mitte.

Michael Kordovsky. Chinas Konjunktur zeigt zum Jahresende 2025 ein widersprüchliches Bild. Industrie, Export und einzelne Frühindikatoren stabilisieren sich, während der Immobiliensektor, Investitionen und die Preisentwicklung weiter bremsen. Von einem klaren Wendepunkt kann noch nicht gesprochen werden, doch die Datenlage deutet auf eine allmähliche Bodenbildung hin. Der wichtigste Frühindikator, der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, lag im November bei 49,2 Punkten und damit zwar weiter im…

16.12.2025
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Pfisterer sorgt für Hochspannung an der Börse

Die Aktie des Komponentenherstellers für Stromnetze begeistert nach dem IPO die Anleger.

Stefan Riedel, München. Mit fast 150 % Kursplus seit dem IPO im Mai ist die Pfisterer-Aktie (ISIN: DE000PFSE212) in diesem Jahr das absolute Highlight unter den aktuell sechs Börsengänge an der Frankfurter Börse. Mit der Börsenpremiere im Nebenwertesegment Scale (bei gleichzeitiger Orientierung an den strengeren Transparenzregeln des Prime Standard, Anm.) schlug das im schwäbischen Winterbach ansässige Familienunternehmen zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Eigentümerfamilie Pfisterer löste die Nachfolgefrage, indem der …

10.12.2025
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Europa besser als öffentlich dargestellt

Aufwärtsrevisionen beim BIP-Wachstum und stabile Jobs statt Schwäche und Niedergang.

Michael Kordovsky. In zahlreichen Medien herrscht derzeit eine Art „Eurosklerose“. Es geht häufig um eine schwache europäische Wirtschaft und mangelnde Sicherung der Energieversorgung oder schlichtweg um eine düstere Zukunft. Doch die aktuelle Faktenlage zeigt ein wesentlich differenzierteres Bild. Aufwärtsrevision des Wirtschaftswachstums Noch in der am 30. Oktober von Eurostat veröffentlichten vorläufigen Schnellschätzung des BIP im dritten Quartal gingen die Volkswirte für den Euroraum gegenüber dem Vorjahresquartal …

10.12.2025
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