Anhaltende Zitterpartie um Alpine Bau

Eine unkontrollierte Pleite würde nicht nur für Anleihengläubiger, sondern auch für die Banken und den Eigentümer FCC auf eine Verlustmaximierung hinauslaufen. Dank miesem Bauwetter und gescheiterter Asset-Verkäufe ist der erst im März beschlossene Sanierungsplan der Alpine Bau bereits wieder obsolet. Der Quartalsverlust lag um 53 Mio€ über Plan, weshalb nun eine weitere Liquiditätszufuhr in dreistelliger […]

Eine unkontrollierte Pleite würde nicht nur für Anleihengläubiger, sondern auch für die Banken und den Eigentümer FCC auf eine Verlustmaximierung hinauslaufen. Dank miesem Bauwetter und gescheiterter Asset-Verkäufe ist der erst im März beschlossene Sanierungsplan der Alpine Bau bereits wieder obsolet. Der Quartalsverlust lag um 53 Mio€ über Plan, weshalb nun eine weitere Liquiditätszufuhr in dreistelliger Millionenhöhe erforderlich ist, die von Banken, Eigentümer FCC oder vom Bund geleistet werden müsste.

13.06.2013
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Tokioter Kursrutsch als Einstiegschance?

Da in Japan Regierung und Banken ein Ansteigen der Yen-Zin- sen kaum überleben würden, sollte das geldpolitische Umfeld dafür sorgen, dass die Börse die Rückschläge überwinden kann. Für etliche Investoren dürfte der Kursrutsch Tokios ein Déjà vu gewe- sen sein. So notiert der japanische Leitindex Nikkei 225 mehr als zwan- zig Jahre nach dem Platzen […]

Da in Japan Regierung und Banken ein Ansteigen der Yen-Zin- sen kaum überleben würden, sollte das geldpolitische Umfeld dafür sorgen, dass die Börse die Rückschläge überwinden kann. Für etliche Investoren dürfte der Kursrutsch Tokios ein Déjà vu gewe- sen sein. So notiert der japanische Leitindex Nikkei 225 mehr als zwan- zig Jahre nach dem Platzen der japa- nische Börsenblase noch immer sat- te 25.000 Punkte unter dem Stand von 1989 und hat von seinem jüngs- ten Tiefpunkt im März 2009 bei rd. 7.000 Punkten bis November…

05.06.2013
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Steigende Zinsen als Realität

Die 10-jährigen US-Treasuries verzeichneten im Mai den stärksten monatlichen Kursrückgang seit drei Jahren. Ein Blick auf den Langfrist-Zins- Chart der 10-Jahres-US-Staatsanlei- hen spricht Bände: So sieht eine Zinswende nach Lehrbuch aus! In- nerhalb eines Monats stieg die Ren- dite der US-Bonds von 1,67 auf 2,16 %. Hört sich nicht spektakulär an, doch erreichten die US-Treas- […]

Die 10-jährigen US-Treasuries verzeichneten im Mai den stärksten monatlichen Kursrückgang seit drei Jahren. Ein Blick auf den Langfrist-Zins- Chart der 10-Jahres-US-Staatsanlei- hen spricht Bände: So sieht eine Zinswende nach Lehrbuch aus! In- nerhalb eines Monats stieg die Ren- dite der US-Bonds von 1,67 auf 2,16 %. Hört sich nicht spektakulär an, doch erreichten die US-Treas- uries mit diesem Niveau abrupt wieder den Stand von April 2012. Die deutsche Umlaufrendite hob sich im Monatsvergleich von 1,00 auf 1,2 % und de…

05.06.2013
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Österreich auf dem Weg zur Nummer 1

Österreich etabliert sich als „Goldilocks-Economy“, die abgesehen von den Arbeitslosenzahlen nirgendwo besonders hervorsticht, dafür aber in allen Bereichen gute Zahlen vorweist. Während die Wiener Börse noch immer deutlich hinter den Weltmärkten zurückliegt, spiegeln immerhin die Anleihezinsen die Tatsache wieder, dass Österreich sich in den makroökonomischen Statistiken immer weiter nach vorne arbeitet. So meldete zuletzt die […]

Österreich etabliert sich als „Goldilocks-Economy“, die abgesehen von den Arbeitslosenzahlen nirgendwo besonders hervorsticht, dafür aber in allen Bereichen gute Zahlen vorweist. Während die Wiener Börse noch immer deutlich hinter den Weltmärkten zurückliegt, spiegeln immerhin die Anleihezinsen die Tatsache wieder, dass Österreich sich in den makroökonomischen Statistiken immer weiter nach vorne arbeitet. So meldete zuletzt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) dass nach einem Leistungsbilanzüberschuss von 5,5 Mrd€ i…

30.05.2013
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DAX-Zugpferde unter Beobachtung

Vier Schwergewichte zogen den deutschen Leitindex stetig nach oben. Die Gewichtung dieser Musketiere beträgt im DAX knapp 40 % – ein erhöhtes Risikopotenzial. Von vielen Medien wird dem DAX weiteres Aufwärtspotenzial bescheinigt. Argumentiert wird mit einem angeblichen Rückstand des Index gegenüber seinen amerikanischen Pendants, da das deutsche Kursbarometer die Dividenden thesauriert. Der S&P 500 rechnet […]

Vier Schwergewichte zogen den deutschen Leitindex stetig nach oben. Die Gewichtung dieser Musketiere beträgt im DAX knapp 40 % - ein erhöhtes Risikopotenzial. Von vielen Medien wird dem DAX weiteres Aufwärtspotenzial bescheinigt. Argumentiert wird mit einem angeblichen Rückstand des Index gegenüber seinen amerikanischen Pendants, da das deutsche Kursbarometer die Dividenden thesauriert. Der S&P 500 rechnet diese Ausschüttungen dagegen nicht ein und hat längst neue Rekordwerte verzeichnet. Doch diese einfache Erklä- …

30.05.2013
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Wie korrupt ist Österreich wirklich?

51 % der befragten österreichischen Manager vermuten, dass Unternehmen ihre Ergebnisse oftmals besser darstellen, als sie tatsächlich sind. Im westeuropäischen Schnitt sind es nur 31 %. Geht es nach der Ernst & YoungEMEIA Fraud Survey 2013, für die vom Marktforschungsinstitut Ipsos für Ernst & Young weltweit 3.459 und in Österreich immerhin hundert Manager befragt wurden, […]

51 % der befragten österreichischen Manager vermuten, dass Unternehmen ihre Ergebnisse oftmals besser darstellen, als sie tatsächlich sind. Im westeuropäischen Schnitt sind es nur 31 %. Geht es nach der Ernst & YoungEMEIA Fraud Survey 2013, für die vom Marktforschungsinstitut Ipsos für Ernst & Young weltweit 3.459 und in Österreich immerhin hundert Manager befragt wurden, dann sollte man die Bilanzen österreichischer Unternehmen mit Skepsis betrachten.

25.05.2013
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Währungen unter Druck

Die jüngste Leitzinssenkung führte zum massiven Einbruch der australischen Währung. Kanadas Devise dagegen hält die Stärke zum USD aufrecht. Leitzinsen unter der 3-%-Marke lassen offenbar das Geld rasch vom fünften Kontinent abfließen, trotz einer weiteren Liquiditätszufuhr der übrigen bedeutenden Notenbanken, die neue Dimensionen angenommen hat. Die RBA (Reserve Bank of Australia) senkte am 7. Mai […]

Die jüngste Leitzinssenkung führte zum massiven Einbruch der australischen Währung. Kanadas Devise dagegen hält die Stärke zum USD aufrecht. Leitzinsen unter der 3-%-Marke lassen offenbar das Geld rasch vom fünften Kontinent abfließen, trotz einer weiteren Liquiditätszufuhr der übrigen bedeutenden Notenbanken, die neue Dimensionen angenommen hat. Die RBA (Reserve Bank of Australia) senkte am 7. Mai den Refinanzierungssatz der Kreditinstitute auf nunmehr 2,75 %. Die australische Währung reagierte darauf gegen alle bedeut…

25.05.2013
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Baubranche muss auf Politikwechsel hoffen

Nachdem die öffentlichen Haushalte ihre Bautätigkeit zuletzt weitgehend eingestellt haben, deutet der anhaltende konjunkturelle Niedergang auf ein baldiges Ende der Sparmaßnahmen. Noch ist offiziell zwar europaweit Sparen angesagt – irgendwann wird die realwirtschaftliche Krise aber doch zu öffentlichen Investitionen führen, was dann erfahrungsgemäß zuerst vor allem dem Bausektor helfen wird. Immerhin liegen nach jahrelangen Sparbemühungen […]

Nachdem die öffentlichen Haushalte ihre Bautätigkeit zuletzt weitgehend eingestellt haben, deutet der anhaltende konjunkturelle Niedergang auf ein baldiges Ende der Sparmaßnahmen. Noch ist offiziell zwar europaweit Sparen angesagt - irgendwann wird die realwirtschaftliche Krise aber doch zu öffentlichen Investitionen führen, was dann erfahrungsgemäß zuerst vor allem dem Bausektor helfen wird. Immerhin liegen nach jahrelangen Sparbemühungen europaweit jede Menge an Projekten fertig in den Schubladen, die sofort angegange…

15.05.2013
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Anleger risikofreudig wie lange nicht

Laut dem UBS Investor Sentiment Index positionierten sich Investoren im April so risikobereit wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. Anleger haben im April im Durchschnitt einen Cap (dies ist ein Zinssicherungsinstrument, das es ermöglicht, die Zinskosten über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu begrenzen, Anm.) 7,58 % unter dem jeweils aktuellen Stand des deutschen Leitindex […]

Laut dem UBS Investor Sentiment Index positionierten sich Investoren im April so risikobereit wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. Anleger haben im April im Durchschnitt einen Cap (dies ist ein Zinssicherungsinstrument, das es ermöglicht, die Zinskosten über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu begrenzen, Anm.) 7,58 % unter dem jeweils aktuellen Stand des deutschen Leitindex gewählt. Der Index, der die Risikobereitschaft der Käufer von UBS Discount-Zertifikaten auf den DAX misst, lag somit im April ganze 3,12 Prozentpu…

15.05.2013
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230 Mrd€ wollen investiert werden

Anstatt Zinsen zu kassieren, bezahlen Haushalte und Unternehmen aus Angst vor der Krise real jährlich 4,5 Mrd€, um ihre Gelder bei den Banken deponieren zu dürfen. Da aktuell eine Schuldenkrise mit noch mehr Schulden bewältigt werden soll, ist die Skepsis der Investoren verständlich, die sich in rekordhohen Liquiditätsbeständen äußert. So haben heimische Haushalte laut OeNB […]

Anstatt Zinsen zu kassieren, bezahlen Haushalte und Unternehmen aus Angst vor der Krise real jährlich 4,5 Mrd€, um ihre Gelder bei den Banken deponieren zu dürfen. Da aktuell eine Schuldenkrise mit noch mehr Schulden bewältigt werden soll, ist die Skepsis der Investoren verständlich, die sich in rekordhohen Liquiditätsbeständen äußert. So haben heimische Haushalte laut OeNB aktuell 74,7 Mrd€ an sofort fälligen Bankguthaben und 18,3 Mrd€ in Cash, während 95 weitere Mrd€ mit Bindungsfristen bis zu einem Jahr veranlagt sin…

09.05.2013
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