Übernahmefieber erfreut Aktionäre

Roche und Infineon greifen bei ihren aktuellen Übernahmen tief in die Kassa und gehen dabei beträchtliche Risiken ein. Im heuer bereits 2 BioUSD schweren „Merger & Acquisition“- Geschäft wurden zuletzt erstaunliche Preise bezahlt. So bietet der Pharmariese Roche für eine Inter- Mune-Aktie 74 USD, was einem Aufschlag von 38 % auf den Aktienkurs des US-Biotech-Unternehmens […]

Roche und Infineon greifen bei ihren aktuellen Übernahmen tief in die Kassa und gehen dabei beträchtliche Risiken ein. Im heuer bereits 2 BioUSD schweren „Merger & Acquisition“- Geschäft wurden zuletzt erstaunliche Preise bezahlt. So bietet der Pharmariese Roche für eine Inter- Mune-Aktie 74 USD, was einem Aufschlag von 38 % auf den Aktienkurs des US-Biotech-Unternehmens entspricht, während Infineon pro International-Rectifier-Aktie sogar 40 USD auf den Tisch legt, was einen Aufschlag von fast 50 % auf den Schlussk…

06.09.2014
jetzt lesen »

Tango bei den Staatsanleihen geht weiter

Das Argentiniendebakel hatte bislang erstaunlich geringe Auswirkungen auf die Staatsanleihenkurse anderer Schwellenländer. Die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm? Gerade erst hatten Anleger wieder Vertrauen in Emerging-Market- Staatsanleihen gefasst. Noch im Vorjahr schreckte nämlich die Sorge vor einer kräftigen Drosselung der lockeren US-Geldpolitik und damit vor einem möglichen Zinsanstieg viele ab: Dann wäre ein US-Investment attraktiver, […]

Das Argentiniendebakel hatte bislang erstaunlich geringe Auswirkungen auf die Staatsanleihenkurse anderer Schwellenländer. Die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm? Gerade erst hatten Anleger wieder Vertrauen in Emerging-Market- Staatsanleihen gefasst. Noch im Vorjahr schreckte nämlich die Sorge vor einer kräftigen Drosselung der lockeren US-Geldpolitik und damit vor einem möglichen Zinsanstieg viele ab: Dann wäre ein US-Investment attraktiver, während die USD-Schulden der Schwellenländer sich verteuern würden und diese dah…

27.08.2014
jetzt lesen »

Nachlassende Gewinndynamik

Der rasch gewachsene Gewinn-Basis-Effekt lässt immer weniger Spielraum, den Markt positiv zu beeinflussen. Noch schützt das Niedrigzinsumfeld vor negativen Überraschungen. Gewinnwarnungen gibt es vereinzelt bereits bei DAX-Titeln zu vermelden. Im Lichte politischer Unsicherheiten in Osteuropa schlagen sich diese Faktoren nieder – nicht aber bei den führenden 30 US-Unternehmen, gelistet im Dow-Jones- Index. Die beinhalteten „big […]

Der rasch gewachsene Gewinn-Basis-Effekt lässt immer weniger Spielraum, den Markt positiv zu beeinflussen. Noch schützt das Niedrigzinsumfeld vor negativen Überraschungen. Gewinnwarnungen gibt es vereinzelt bereits bei DAX-Titeln zu vermelden. Im Lichte politischer Unsicherheiten in Osteuropa schlagen sich diese Faktoren nieder - nicht aber bei den führenden 30 US-Unternehmen, gelistet im Dow-Jones- Index. Die beinhalteten „big caps“ egalisierten die Verluste von Ende Juli wieder rasch. Die Alternativlosigkeit zu Divi…

27.08.2014
jetzt lesen »

„Strahlendes“ Comeback erwartet

Geopolitische Spannungen könnten die Atomkraft wieder interessanter machen und damit auch dem Uranpreis samt entsprechenden Branchenaktien auf die Sprünge helfen. Spätestens seit dem Unglück von Fukushima im Jahr 2011 war das Thema Uran auch in der Finanzwelt endgültig ein Tabu. Noch von 2005 bis 2008 schnellte der Uranpreis auf 140 USD/lb. Seither segelt er nach […]

Geopolitische Spannungen könnten die Atomkraft wieder interessanter machen und damit auch dem Uranpreis samt entsprechenden Branchenaktien auf die Sprünge helfen. Spätestens seit dem Unglück von Fukushima im Jahr 2011 war das Thema Uran auch in der Finanzwelt endgültig ein Tabu. Noch von 2005 bis 2008 schnellte der Uranpreis auf 140 USD/lb. Seither segelt er nach unten, wobei Nippons Atomunfall die Talfahrt noch beschleunigte. Inzwischen notiert der Preis bei rund 30 USD/lb - ein Niveau, das sich laut Florian Gröschl…

22.08.2014
jetzt lesen »

Vorsorge gegen geopolitische Risiken

Billiges Notenbank-Geld verhindert zwar heute größere Abstürze am Aktienmarkt, doch das gleichzeitige Auftreten mehrerer politischer Krisen mahnt Anleger zur Vorsicht. Mit dem Krim-Konflikt entstand ein neuer „Kalter Krieg“ zwischen Russland und der NATO. Im Extremfall droht der Ukraine ein Bürgerkriegsszenario wie in Ex-Jugoslawien und damit einhergehend der Staatsbankrott. Gleichzeitig überschatten der Gaza-Konflikt und die Eroberung […]

Billiges Notenbank-Geld verhindert zwar heute größere Abstürze am Aktienmarkt, doch das gleichzeitige Auftreten mehrerer politischer Krisen mahnt Anleger zur Vorsicht. Mit dem Krim-Konflikt entstand ein neuer „Kalter Krieg“ zwischen Russland und der NATO. Im Extremfall droht der Ukraine ein Bürgerkriegsszenario wie in Ex-Jugoslawien und damit einhergehend der Staatsbankrott. Gleichzeitig überschatten der Gaza-Konflikt und die Eroberung größerer Gebiete im Irak und Syrien durch die dschihadistisch- salafistische Terro…

22.08.2014
jetzt lesen »

Schrecksekunden als Einstiegschance

Laut Marktexperten war die scharfe Kurskorrektur an den globalen Aktienmärkten ohnedies längst fällig. Vor allem die arg gebeutelte Wiener Börse lockt nun mit günstigen Kursen. Monat für Monat hatten sich die globalen Aktienmärkte unbeeindruckt von dem Kanonendonner im Nahen Osten und in der Ukraine gezeigt. Dass jetzt der russische Präsident Wladimir Putin Gegensanktionen über den […]

Laut Marktexperten war die scharfe Kurskorrektur an den globalen Aktienmärkten ohnedies längst fällig. Vor allem die arg gebeutelte Wiener Börse lockt nun mit günstigen Kursen. Monat für Monat hatten sich die globalen Aktienmärkte unbeeindruckt von dem Kanonendonner im Nahen Osten und in der Ukraine gezeigt. Dass jetzt der russische Präsident Wladimir Putin Gegensanktionen über den Westen verhängte war dann vielen Anlegern offenbar zuviel. Zu groß ist die Unsicherheit über deren Auswirkungen. Da war es wenig hilfrei…

13.08.2014
jetzt lesen »

Skandinavische (Un)sicherheiten

Die Verschiffung der Liquidität in Schwedens und Norwegens Devisen gleicht einer Einbunkerung mit extrem hohen Sicherungskosten. Im Frühling des Jahres 2011 standen die EU-Länder mit Bezug auf die Schuldenkrise medial im Fokus. Die Suche nach einer harten Währung führte folgend zu so manchen Irrwegen. Einige führten in den Norden. Seitdem gab die Schwedische Krone (SEK) […]

Die Verschiffung der Liquidität in Schwedens und Norwegens Devisen gleicht einer Einbunkerung mit extrem hohen Sicherungskosten. Im Frühling des Jahres 2011 standen die EU-Länder mit Bezug auf die Schuldenkrise medial im Fokus. Die Suche nach einer harten Währung führte folgend zu so manchen Irrwegen. Einige führten in den Norden. Seitdem gab die Schwedische Krone (SEK) rund 3 % gegenüber der Gemeinschaftswährung ab. Die Norweger haben nun bereits wieder 8,30 NOK für einen Euro zu berappen. Die Gas- und Öl-Währung …

13.08.2014
jetzt lesen »

Dem Sparschwein sollte adieu gesagt werden

Ein Erfahrungswert ist mathematisch gesehen die angenäherte Lösung zu einem Problem. Doch was tun, wenn es keine Erfahrungen gibt? Dann sind kreative Lösungen gefragt! Unsere Generation ist mit einer vollkommen neuen Herausforderung konfrontiert – die Nullzinsphase. Keiner unserer Vorfahren hat eine solche Phase jemals erlebt. Das Sparbuch war vermeintlich immer der sichere Hafen. Und jetzt […]

Ein Erfahrungswert ist mathematisch gesehen die angenäherte Lösung zu einem Problem. Doch was tun, wenn es keine Erfahrungen gibt? Dann sind kreative Lösungen gefragt! Unsere Generation ist mit einer vollkommen neuen Herausforderung konfrontiert - die Nullzinsphase. Keiner unserer Vorfahren hat eine solche Phase jemals erlebt. Das Sparbuch war vermeintlich immer der sichere Hafen. Und jetzt das! Konservative Sparer sind hart getroffen und wissen nicht, wie sie damit umgehen können. Was tun?

06.08.2014
jetzt lesen »

Gerichte werden anlegerfreundlicher

Die heimischen Gerichte sind in Finanzmarkt-Angelegenheiten zwar nicht die schnellsten, dafür zeichnet sich eine Besserstellung der unterlegenen Vertragspartner ab. Ob Gemeinde oder Privatanleger – in den wilden Boomjahren waren Sitten eingerissen, bei denen stärkere Marktteilnehmer ihre Vertragspartner offenbar massiv und systematisch über den Tisch gezogen hatten. Erwiesen sich die angeblich „risikofreien“ Produkte dann als größtmögliche […]

Die heimischen Gerichte sind in Finanzmarkt-Angelegenheiten zwar nicht die schnellsten, dafür zeichnet sich eine Besserstellung der unterlegenen Vertragspartner ab. Ob Gemeinde oder Privatanleger - in den wilden Boomjahren waren Sitten eingerissen, bei denen stärkere Marktteilnehmer ihre Vertragspartner offenbar massiv und systematisch über den Tisch gezogen hatten. Erwiesen sich die angeblich „risikofreien“ Produkte dann als größtmögliche finanzielle Desaster, pochten die Verkäufer auf die Vertragsfreiheit: Niemand w…

06.08.2014
jetzt lesen »

Immobilien-Finanzierung attraktiv wie nie

In den vergangenen Jahren hat sich in Österreich die Wohnimmobilienpreisentwicklung von der Einkommensentwicklung stark abgekoppelt. Von 1999 bis 2012 stieg in Österreich das durchschnittliche Netto- Jahreseinkommen der unselbständig Beschäftigten um 26,7 % auf 20.596 €, während im Zeitraum von 2000 bis 2013 die Preise für Erstbezugs-Eigentumswohnungen in acht Landeshauptstädten stärker anstiegen als die vorangegangenen Einkommen. […]

In den vergangenen Jahren hat sich in Österreich die Wohnimmobilienpreisentwicklung von der Einkommensentwicklung stark abgekoppelt. Von 1999 bis 2012 stieg in Österreich das durchschnittliche Netto- Jahreseinkommen der unselbständig Beschäftigten um 26,7 % auf 20.596 €, während im Zeitraum von 2000 bis 2013 die Preise für Erstbezugs-Eigentumswohnungen in acht Landeshauptstädten stärker anstiegen als die vorangegangenen Einkommen. Die Preissteigerungen bewegten sich zwischen 20,5 % (St. Pölten) und 96,2 % (Salzburg), w…

23.07.2014
jetzt lesen »