Die erneute Abwertungs-Spirale

Neue Belebungsprogramme der EZB und der japanischen Notenbank führen zu einer weiteren Ausweitung der Bilanz und einer Euro-Yen-Abwertung. Die nun laufende Schwäche der europäischen Gemeinschaftswährung nahm bereits im Mai dieses Jahres ihren Lauf. Unabhängig von der Ukraine-Krise stellte sich schon während des zweiten Quartals heraus, dass die Konjunkturprognosen zu Jahresbeginn eher Zweckoptimismus gewesen sind. EZB-Präsident […]

Neue Belebungsprogramme der EZB und der japanischen Notenbank führen zu einer weiteren Ausweitung der Bilanz und einer Euro-Yen-Abwertung. Die nun laufende Schwäche der europäischen Gemeinschaftswährung nahm bereits im Mai dieses Jahres ihren Lauf. Unabhängig von der Ukraine-Krise stellte sich schon während des zweiten Quartals heraus, dass die Konjunkturprognosen zu Jahresbeginn eher Zweckoptimismus gewesen sind. EZB-Präsident Mario Draghi würde weitere Instrumente (auch neue) nutzen, um seine Handlungsfähigkeit glau…

18.09.2014
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Chancen bei europäischen Value-Aktien

Die meisten Anleger lassen europäische Value-Aktie derzeit links liegen. Zu Unrecht, meinen die Experten von M&G. Längerfristig lässt sich mit ihnen gutes Geld verdienen. Value-Aktien gelten unter den meisten Anlegern nicht gerade als besonders sexy. Auch die Experten von M&G sprechen – im konkreten Falle der billigsten europäischen Werte – von „hässlichen Entlein“. Allerdings sprechen […]

Die meisten Anleger lassen europäische Value-Aktie derzeit links liegen. Zu Unrecht, meinen die Experten von M&G. Längerfristig lässt sich mit ihnen gutes Geld verdienen. Value-Aktien gelten unter den meisten Anlegern nicht gerade als besonders sexy. Auch die Experten von M&G sprechen - im konkreten Falle der billigsten europäischen Werte - von „hässlichen Entlein“. Allerdings sprechen sie diesen einiges an Potenzial zu. „Die günstigsten Titel zu kaufen, lohnt sich einfach“, so Fondsspezialistin Susanne Grabing…

11.09.2014
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50 % der Umsätze mit nur vier Titeln

Erste, RBI, OMV, voestalpine, Andritz und Immofinanz halten fast drei Viertel der gesamten Börsenkapitalisierung des Prime Market und erzielen mehr als zwei Drittel der Börsenumsätze. Nun ist es sicherlich erfreulich, dass von den Titeln des Prime Market der Wiener Börse auch im August ein durchschnittlicher Tagesumsatz (bei Doppelzählung) von rund 183 Mio€ erzielt wurde. Allerdings […]

Erste, RBI, OMV, voestalpine, Andritz und Immofinanz halten fast drei Viertel der gesamten Börsenkapitalisierung des Prime Market und erzielen mehr als zwei Drittel der Börsenumsätze. Nun ist es sicherlich erfreulich, dass von den Titeln des Prime Market der Wiener Börse auch im August ein durchschnittlicher Tagesumsatz (bei Doppelzählung) von rund 183 Mio€ erzielt wurde. Allerdings erscheint doch bedenklich, dass für mehr als die Hälfte der Umsätze gerade einmal vier Aktien verantwortlich waren. So entfielen knapp 21 …

11.09.2014
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Irrationale Kursrallye des Bund-Futures

Experten warnen vor einer bedenklichen Blasenbildung bei deutschen Bundesanleihen, zumal inzwischen auch immer mehr kurzfristige Spekulanten auf den Trend aufspringen. Das aktuelle Wirtschaftsumfeld bietet offenbar einen idealen Nährboden für die jüngste Kursrallye bei den deutschen Staatsanleihen – sie gelten als der weltweit sicherste Hafen. In den Peripherieländern der Eurozone will die Konjunktur noch immer nicht […]

Experten warnen vor einer bedenklichen Blasenbildung bei deutschen Bundesanleihen, zumal inzwischen auch immer mehr kurzfristige Spekulanten auf den Trend aufspringen. Das aktuelle Wirtschaftsumfeld bietet offenbar einen idealen Nährboden für die jüngste Kursrallye bei den deutschen Staatsanleihen - sie gelten als der weltweit sicherste Hafen. In den Peripherieländern der Eurozone will die Konjunktur noch immer nicht anspringen. Und in Deutschland verharrt die Inflation auf dem tiefsten Stand seit mehr als vier Jahren…

06.09.2014
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Übernahmefieber erfreut Aktionäre

Roche und Infineon greifen bei ihren aktuellen Übernahmen tief in die Kassa und gehen dabei beträchtliche Risiken ein. Im heuer bereits 2 BioUSD schweren „Merger & Acquisition“- Geschäft wurden zuletzt erstaunliche Preise bezahlt. So bietet der Pharmariese Roche für eine Inter- Mune-Aktie 74 USD, was einem Aufschlag von 38 % auf den Aktienkurs des US-Biotech-Unternehmens […]

Roche und Infineon greifen bei ihren aktuellen Übernahmen tief in die Kassa und gehen dabei beträchtliche Risiken ein. Im heuer bereits 2 BioUSD schweren „Merger & Acquisition“- Geschäft wurden zuletzt erstaunliche Preise bezahlt. So bietet der Pharmariese Roche für eine Inter- Mune-Aktie 74 USD, was einem Aufschlag von 38 % auf den Aktienkurs des US-Biotech-Unternehmens entspricht, während Infineon pro International-Rectifier-Aktie sogar 40 USD auf den Tisch legt, was einen Aufschlag von fast 50 % auf den Schlussk…

06.09.2014
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Tango bei den Staatsanleihen geht weiter

Das Argentiniendebakel hatte bislang erstaunlich geringe Auswirkungen auf die Staatsanleihenkurse anderer Schwellenländer. Die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm? Gerade erst hatten Anleger wieder Vertrauen in Emerging-Market- Staatsanleihen gefasst. Noch im Vorjahr schreckte nämlich die Sorge vor einer kräftigen Drosselung der lockeren US-Geldpolitik und damit vor einem möglichen Zinsanstieg viele ab: Dann wäre ein US-Investment attraktiver, […]

Das Argentiniendebakel hatte bislang erstaunlich geringe Auswirkungen auf die Staatsanleihenkurse anderer Schwellenländer. Die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm? Gerade erst hatten Anleger wieder Vertrauen in Emerging-Market- Staatsanleihen gefasst. Noch im Vorjahr schreckte nämlich die Sorge vor einer kräftigen Drosselung der lockeren US-Geldpolitik und damit vor einem möglichen Zinsanstieg viele ab: Dann wäre ein US-Investment attraktiver, während die USD-Schulden der Schwellenländer sich verteuern würden und diese dah…

27.08.2014
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Nachlassende Gewinndynamik

Der rasch gewachsene Gewinn-Basis-Effekt lässt immer weniger Spielraum, den Markt positiv zu beeinflussen. Noch schützt das Niedrigzinsumfeld vor negativen Überraschungen. Gewinnwarnungen gibt es vereinzelt bereits bei DAX-Titeln zu vermelden. Im Lichte politischer Unsicherheiten in Osteuropa schlagen sich diese Faktoren nieder – nicht aber bei den führenden 30 US-Unternehmen, gelistet im Dow-Jones- Index. Die beinhalteten „big […]

Der rasch gewachsene Gewinn-Basis-Effekt lässt immer weniger Spielraum, den Markt positiv zu beeinflussen. Noch schützt das Niedrigzinsumfeld vor negativen Überraschungen. Gewinnwarnungen gibt es vereinzelt bereits bei DAX-Titeln zu vermelden. Im Lichte politischer Unsicherheiten in Osteuropa schlagen sich diese Faktoren nieder - nicht aber bei den führenden 30 US-Unternehmen, gelistet im Dow-Jones- Index. Die beinhalteten „big caps“ egalisierten die Verluste von Ende Juli wieder rasch. Die Alternativlosigkeit zu Divi…

27.08.2014
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„Strahlendes“ Comeback erwartet

Geopolitische Spannungen könnten die Atomkraft wieder interessanter machen und damit auch dem Uranpreis samt entsprechenden Branchenaktien auf die Sprünge helfen. Spätestens seit dem Unglück von Fukushima im Jahr 2011 war das Thema Uran auch in der Finanzwelt endgültig ein Tabu. Noch von 2005 bis 2008 schnellte der Uranpreis auf 140 USD/lb. Seither segelt er nach […]

Geopolitische Spannungen könnten die Atomkraft wieder interessanter machen und damit auch dem Uranpreis samt entsprechenden Branchenaktien auf die Sprünge helfen. Spätestens seit dem Unglück von Fukushima im Jahr 2011 war das Thema Uran auch in der Finanzwelt endgültig ein Tabu. Noch von 2005 bis 2008 schnellte der Uranpreis auf 140 USD/lb. Seither segelt er nach unten, wobei Nippons Atomunfall die Talfahrt noch beschleunigte. Inzwischen notiert der Preis bei rund 30 USD/lb - ein Niveau, das sich laut Florian Gröschl…

22.08.2014
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Vorsorge gegen geopolitische Risiken

Billiges Notenbank-Geld verhindert zwar heute größere Abstürze am Aktienmarkt, doch das gleichzeitige Auftreten mehrerer politischer Krisen mahnt Anleger zur Vorsicht. Mit dem Krim-Konflikt entstand ein neuer „Kalter Krieg“ zwischen Russland und der NATO. Im Extremfall droht der Ukraine ein Bürgerkriegsszenario wie in Ex-Jugoslawien und damit einhergehend der Staatsbankrott. Gleichzeitig überschatten der Gaza-Konflikt und die Eroberung […]

Billiges Notenbank-Geld verhindert zwar heute größere Abstürze am Aktienmarkt, doch das gleichzeitige Auftreten mehrerer politischer Krisen mahnt Anleger zur Vorsicht. Mit dem Krim-Konflikt entstand ein neuer „Kalter Krieg“ zwischen Russland und der NATO. Im Extremfall droht der Ukraine ein Bürgerkriegsszenario wie in Ex-Jugoslawien und damit einhergehend der Staatsbankrott. Gleichzeitig überschatten der Gaza-Konflikt und die Eroberung größerer Gebiete im Irak und Syrien durch die dschihadistisch- salafistische Terro…

22.08.2014
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Schrecksekunden als Einstiegschance

Laut Marktexperten war die scharfe Kurskorrektur an den globalen Aktienmärkten ohnedies längst fällig. Vor allem die arg gebeutelte Wiener Börse lockt nun mit günstigen Kursen. Monat für Monat hatten sich die globalen Aktienmärkte unbeeindruckt von dem Kanonendonner im Nahen Osten und in der Ukraine gezeigt. Dass jetzt der russische Präsident Wladimir Putin Gegensanktionen über den […]

Laut Marktexperten war die scharfe Kurskorrektur an den globalen Aktienmärkten ohnedies längst fällig. Vor allem die arg gebeutelte Wiener Börse lockt nun mit günstigen Kursen. Monat für Monat hatten sich die globalen Aktienmärkte unbeeindruckt von dem Kanonendonner im Nahen Osten und in der Ukraine gezeigt. Dass jetzt der russische Präsident Wladimir Putin Gegensanktionen über den Westen verhängte war dann vielen Anlegern offenbar zuviel. Zu groß ist die Unsicherheit über deren Auswirkungen. Da war es wenig hilfrei…

13.08.2014
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