Pfisterer sorgt für Hochspannung an der Börse

Die Aktie des Komponentenherstellers für Stromnetze begeistert nach dem IPO die Anleger.

Stefan Riedel, München. Mit fast 150 % Kursplus seit dem IPO im Mai ist die Pfisterer-Aktie (ISIN: DE000PFSE212) in diesem Jahr das absolute Highlight unter den aktuell sechs Börsengänge an der Frankfurter Börse. Mit der Börsenpremiere im Nebenwertesegment Scale (bei gleichzeitiger Orientierung an den strengeren Transparenzregeln des Prime Standard, Anm.) schlug das im schwäbischen Winterbach ansässige Familienunternehmen zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Eigentümerfamilie Pfisterer löste die Nachfolgefrage, indem der …

10.12.2025
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Politik darf „nicht alles schönfärben“

Merkur-Vorstände zur Zukunft von Lebens-, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung.

Marius Perger. Die Lebensversicherung erlebte in den vergangenen Jahren schwierige Zeiten - das Niedrigzinsumfeld machte der klassischen Lebensversicherung das Leben schwer, die fondsgebundene litt unter Volatilitäten am Kapitalmarkt. Die Zukunft der Personenversicherung und aktuelle Herausforderungen standen deshalb im Zentrum eines Interviews mit Markus Spellmeyer und Markus Zahrnhofer im Merkur Campus, dem Headquarter der Merkur Gruppe in Graz. Vor allem Mut habe es gebraucht, in dieser Situation im Frühjahr 2022 die…

10.12.2025
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Europa besser als öffentlich dargestellt

Aufwärtsrevisionen beim BIP-Wachstum und stabile Jobs statt Schwäche und Niedergang.

Michael Kordovsky. In zahlreichen Medien herrscht derzeit eine Art „Eurosklerose“. Es geht häufig um eine schwache europäische Wirtschaft und mangelnde Sicherung der Energieversorgung oder schlichtweg um eine düstere Zukunft. Doch die aktuelle Faktenlage zeigt ein wesentlich differenzierteres Bild. Aufwärtsrevision des Wirtschaftswachstums Noch in der am 30. Oktober von Eurostat veröffentlichten vorläufigen Schnellschätzung des BIP im dritten Quartal gingen die Volkswirte für den Euroraum gegenüber dem Vorjahresquartal …

10.12.2025
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Finanzdienstleister warnen vor unseriösen Angeboten

Über die Insolvenz der Sun Contracting-Gruppe und die Lehren für Anleger und Investoren.

Martin Trettler. Zur Rückschau: In den vergangenen Jahren wurden Gelder von Sun Contracting bei Investoren eingesammelt, um Photovoltaik-Anlagen in Österreich und Mitteleuropa zu errichten. Den Investoren wurden sehr hohe Renditen versprochen, meist über die Zeichnung von Anleihen oder Konstrukten wie Nachrangdarlehen in unterschiedlichen Tranchen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Man sprang auf den boomenden Zug der „Green Energy“ auf und erhoffte sich dadurch exorbitante Umsatzsteigerungen und Gewinne. Seit Anfang Nov…

10.12.2025
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Unterschätzte Schweizer Aktien

Qualität und Kursdynamik von Nebenwerten oft durch die großen Player verdeckt.

Roman Steinbauer. Helvetische Aktien gelten als sinnvolle Depot-Ergänzung. Erst recht, nachdem es Anlegern seit Mai dieses Jahres wieder möglich ist, Schweizer Aktien uneingeschränkt an EU-Börsenplätzen zu handeln. Sind doch die 2019 eingetretenen Einschränkungen durch den Zwist um ein Rahmenabkommen zwischen Brüssel und Bern beseitigt. Die Schweizer Börse SIX Swiss büßte indes nichts an Attraktivität ein. Trotz hoher Exportabhängigkeit zeichnen sich die AGs des Nachbarlandes durch eine hohe Kapital- und Innovationskraf…

02.12.2025
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Afrika: die Wachstumsraten sprechen für den Kontinent

Mit einzelnen Fonds oder ausgewählten Aktien an neuen Zukunftsmärkten partizipieren.

Michael Kordovsky. Afrika bleibt trotz globaler Flaute ein Wachstumsblock. Der IWF erwartet für Subsahara-Afrika 2025 rund 4,1 % BIP-Wachstum und 4,4 % für 2026. Danach werden bis 2030 Wachstumsraten von 4,4 bis 4,6 % prognostiziert - verglichen mit 3,1 bis 3,2 % in der Weltwirtschaft. Gleichzeitig sollte sich in dieser Region die Staatschuldenquote von 2024 bis 2030 von rund 59 auf 53 % des BIP reduzieren. Besonders dynamisch sind Länder wie Ruanda mit knapp 9 % Wachstum im vergangenen Jahr und einer Projektion von im …

02.12.2025
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Omnibus-Paradox: Erleichterung mit unerwünschter Wirkung

Weniger Berichtspflichten bedeuten aus Sicht der Banken nicht weniger Arbeit, aber mehr Unsicherheit. Ein Gastkommentar von Dr. Thomas Siwik, Geschäftsführer der Credarate Solutions GmbH.

Red. Die Europäische Union will mit dem Omnibus-Paket die Berichtspflichten für Unternehmen drastisch reduzieren - auf Basis des letzten Vorschlags des EU-Parlaments um bis zu 95 % auf weniger als 2.000 Unternehmen. Was erstmal nach Entlastung klingt, entpuppt sich aber als Paradox: Laut dem ESG-Daten Monitor 2025 erwarten rund 70 % der befragten Banker zusätzlichen Aufwand bei der Kreditvergabe für - nun umso mehr - nicht-berichtspflichtige Firmenkunden. Die soeben erschienene, größte Studie zur Nutzung von ESG-Daten i…

02.12.2025
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Immo-Aktien im Comeback-Modus

Nach Abwertungen wieder neue Chancen. Und Bauwerte profitieren von Infrastrukturboom.

Michael Kordovsky. Die Signa-Insolvenz-Kaskade und zunehmende Ausfälle im Gewerbeimmobilienbereich führten dazu, dass österreichische Kreditinstitute seit 1. Juli 2025 einen sektoralen Systemrisikopuffer von 1 % der risikogewichteten Positionsbeträge der gewerblichen Immobilienrisikopositionen halten müssen. Das ist ein Umstand, der medial umfassend diskutiert wurde. Doch bei den einzelnen Immobilien- und Immobilienentwicklungsgesellschaften der Wiener Börse und weiter zurück in der Wertschöpfungskette bei den börsennot…

25.11.2025
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Der Technologiesektor bleibt Treiber

Heimische Anleger gehen allmählich aus der Deckung – und setzen vermehrt auf KI-Trends.

Raja Korinek. Das Börsenjahr 2025 war bislang von neuen Rekordhochs geprägt, wenngleich es zwischenzeitlich reichlich Turbulenzen gab. Und das weckt, wenn auch von einem niedrigen Niveau, allmählich ein wenig Risikoappetit bei den heimischen Anlegern. Heiko Geiger, Zertifikate-Experte bei der Bank Vontobel, verweist im Gespräch mit dem Börsen-Kurier auf jüngste Entwicklungen und sagt, „laut den verfügbaren Daten und Studien ist der Anteil der Aktienbesitzer in Österreich im internationalen Vergleich immer noch relativ g…

25.11.2025
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Die versteckten Risiken passiver Anlagestrategien

Ein Kommentar von Guy Wagner, Chief Investment Officer bei BLI - Banque de Luxembourg Investments.

Red./ks. Nur wenige Trends haben die moderne Finanzwelt so tiefgreifend verändert wie der hin zum passiven Investieren. Mit den Versprechungen von niedrigen Kosten, Diversifizierung und zuverlässigen langfristigen Renditen ist er zur Standardstrategie für Millionen von privaten und institutionellen Investoren geworden. In den vergangenen zehn Jahren haben Indexfonds und ETFs von massiven Kapitalzuflüsse profitiert, während aktive Manager mit stetigen Abflüssen konfrontiert waren. Heute machen passive Instrumente etwa di…

25.11.2025
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