Private Vorsorge – ein vernachlässigtes Thema

Herausforderungen und Lösungsansätze für Finanzberater im Umgang mit Kunden.

Marius Perger. Jahrelang hat man in Österreich den Menschen erklärt, die „erste Säule“ der Altersvorsorge - also die staatliche Pension - werde ausreichen, selbst die Existenz einer Pensionslücke wurde von manchen bestritten. Nun gibt es Pläne für eine Stärkung der betrieblichen Vorsorge, also der „zweiten Säule“ - so ist im aktuellen Regierungsprogramm der „Generalpensionskassenvertrag“ vorgesehen, der es allen Arbeitnehmern ermöglichen soll, ihre Abfertigungssummen anlässlich des Pensionsantrittes an eine Pensionskass…

11.11.2025
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Auf Dividendenjagd in Wien

Fünf heimische Konzerne mit Renditen von mehr als 4,5 %.

Michael Kordovsky. Österreich ist in der Tat ein Land der Dividenden. Doch sollte man nicht nur nach der reinen Höhe der Dividendenrendite vorgehen, sondern zwei Dinge beachten: Einerseits eine positive Wertentwicklung in den vergangenen fünf Jahren von mindestens 10 % und andererseits ein Maß an Ertragskontinuität, damit eine Dividendenrendite von 4,5 % problemlos aus Gewinn und Cashflow finanziert werden kann. Mit dieser einfachen Selektion können Anleger mit einer hohen Wahrscheinlichkeit größere Enttäuschungen verme…

04.11.2025
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Schlüsseltechnologien als Chance

Unternehmen, die entsprechende Lösungen anbieten, finden sich in vielen Branchen.

Patrick Baldia. Dass die Welt mit großen Herausforderungen konfrontiert ist, ist schwer zu bestreiten - angefangen mit Handelsbarrieren und Zöllen über Energieversorgungssicherheit und militärische Bedrohungen bis hin zu digitalen Risiken wie Cyberangriffen. Eine entscheidende Rolle kommt in diesem Zusammenhang kritischen Schlüsseltechnologien zu. Sie bestimmen, wie souverän, innovativ und widerstandsfähig ein Land sein kann. Für Anleger stellen Unternehmen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette kritischer Schlüs…

04.11.2025
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In München schläft die Börse kaum noch

Wie das vollelektronische Handelssystem Gettex seine Marktposition in Marktnischen konsequent ausbaut.

Stefan Riedel, München. Deutschlands Börse mit den längsten Handelszeiten hat ihren Sitz in einer unscheinbaren Seitenstraße nahe des Münchner Hauptbahnhofs. Dort können Anleger unter der Woche von 8.00 bis 22.00 Uhr mit Zertifikaten, und von 7.30 bis 23.00 Uhr mit Aktien, Fonds, ETPs und Anleihen handeln. Das im Jänner 2015 von der Börse München aus der Taufe gehobene Börsensegment Gettex hat auch in anderer Hinsicht eine Einzelstellung - und zeigt, wie regionale Börsen mit spezifischen Dienstleistungen eine Marktnisch…

04.11.2025
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Liegt der Öl-Preis bald bei 30 US-Dollar?

Jens Korte ist der Wall Streeter und berichtet für uns aus New York

Drill, Baby, drill! Das versprach Donald Trump der Ölindustrie und seinen Wählern im Wahlkampf. Doch die Ölkonzerne stecken in einem Dilemma. Zum einen macht die Regierung den Weg frei für neue Öl- und Gasprojekte. Doch auf der anderen Seite droht global eine Ölschwemme. Die Opec+-Staaten wollen den Amerikanern nicht das Feld überlassen, sie kämpfen um Marktanteile und sind nicht mehr bereit, zu Lasten der eigenen Quoten die Förderung zu drosseln. Seit April haben die Opec+ Staaten jeden Monat die Förderquoten gesteiger…

04.11.2025
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Auktionen, Galerien und der Markt

Zwei Welten, ein Ziel: der Wert der Kunst. So funktioniert der Kunstmarkt.

Lea Schweinegger. Wer verstehen will, wie Preise in der Kunst entstehen, muss die unterschiedlichen Mechanismen von Galerien und Auktionshäusern kennen. Beide prägen den Markt – aber auf völlig verschiedene Weise. Primärmarkt: Die Rolle der Galerie Galerien bilden das Fundament des sogenannten „Primärmarkts“. Hier wird ein Werk erstmals verkauft – meist direkt nach seiner Entstehung. Die Galerie arbeitet eng mit den Künstlerinnen und Künstlern zusammen, entwickelt deren Karriere, organisiert Ausstellungen, trägt Kosten …

04.11.2025
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Kommt die Jahresendrallye?

Trotz Verschnaufpause des ATX rechnen Experten mit einem schönen Jahresausklang.

Patrick Baldia. Mit einem Plus von rund 27 % seit Jahresbeginn erlebt der ATX heuer wieder ein richtig starkes Jahr. Trotz geopolitischer Unsicherheiten, schwacher Konjunktur und anhaltend hoher Inflation konnte er vor allem große globale Indizes wie Dax, Nasdaq Composite, S&P 500 oder Stoxx Europe deutlich in die Schranken weisen. Seit einigen Wochen befindet sich der heimische Leitindex jedoch mehr oder weniger in einer Seitwärtsbewegung. Bei den Anlegern drängen sich zunehmend Fragen auf: „War‘s das schon?“, „Wer…

28.10.2025
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Hält das Kursfeuerwerk der Banken an?

RBI, Erste und Bawag sind aktuell Top-Performer. Die Frage stellt sich, ob ein Einstieg noch lohnt.

Patrick Baldia. Dass der ATX seit Jahresbeginn mit einem Plus von mehr als 30 % zu den weltweiten Top-Performern unter den Indizes zählt, liegt auch an der starken Entwicklung der heimischen Banken. Am stärksten unterwegs seit Jahresbeginn ist unter den „Indexschwergewichten“ die RBI, die um mehr als 50 % zugelegt hat, gefolgt von der Erste Group mit fast 40 %. Und auch die Bawag muss sich mit einem Plus von rund 35 % nicht verstecken. Bleibt abzuwarten, ob der Aufwärtstrend an der Börse auch im vierten Quartal 2025 und…

28.10.2025
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Von günstigen Nahrungsmittel-Aktien profitieren

Mit Discount-Zertifikaten auf niedergeprügelte Basiskonsumgüterwerte setzen.

Michael Kordovsky. Mehrere Nahrungsmittelgiganten gerieten mangels Ertragsdynamik und infolge sinkender Rentabilität zuletzt massiv unter Druck. Generell erscheint die Basiskonsumgüter-Sparte in Europa günstig bewertet zu sein. So weist der „MSCI Europe Consumer Staples Index“ (in USD) per 30. September nur noch ein Forward-KGV von 15,1 auf, und dies bei einer Dividendenrendite von 3,6 %. Der Index zeichnet sich durch eine unterdurchschnittliche Volatilität aus. Dabei sind die Risens Nestlé und Unilever mit je 19,7 bzw.…

28.10.2025
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Edelmetalle: Eintritt in die heiße Phase

Die Wahl von entsprechenden Zertifikaten erfordert derzeit höchste Konzentration.

Roman Steinbauer. Die Kurskapriolen der Goldnotizen vom 20. und 21. Oktober vergegenwärtigen, wie stark bereits spekulatives Kapital den Edelmetallmarkt erfasst hat. Kauf- und Verkaufsorders mit außerordentlich hohen Volumina wirkten an diesen beiden Handelstagen auf die Notizen ein. Ziehen die Kurse (wie im Falle des Goldes) binnen eines Handelstags um bis zu 120 USD per Unze an, um 24 Stunden später bis zu 270 USD wieder abzugeben, entsteht unter Marktteilnehmern Raum für allerlei Interpretationen und Spekulationen. N…

28.10.2025
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