Svoboda: „Mit 50 ist es zu spät!“

Der neue VVO-Präsident über aktuelle Herausforderungen für die Vorsorge.

Manfred Kainz. Die Bundesregierung hat sich ja die Reform und Ausbau des Pflegesystems auf die Fahnen geheftet. Dazu wird wohl auch das Neudenken der finanziellen Vorsorge und die Frage nach einer Art Pflegeversicherung verbunden sein müssen. Laut Kurt Svoboda, im Hauptberuf Vorstandsvorsitzender bzw. CEO der UNIQA Österreich Versicherungen AG und CFO/CRO der UNIQA Group, habe der VVO den politisch Verantwortlichen Unterstützung angeboten, auch in einem eigenen Positionspapier. Der neue Verbandspräsident plädiert im Ges…

25.01.2019
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Bankhaus Krentschker sieht „rotierende Risiken“

Vorhang auf für ein bewegtes Jahr mit anhaltender Marktvolatilität.

Rudolf Preyer. Zum Jahresbeginn stellte das Bankhaus Krentschker seine strategische Positionierung in der Vermögensanlage vor. Als Gastredner durfte Vorstand Alexander Eberan, der auch durch das Expertengespräch führte, Christian Helmenstein, den Chefökonomen der Österreichischen Industriellenvereinigung (IV), begrüßen. Dieser machte drei geoökonomische Risiken namhaft. Erstens die immer weiter wachsende Kreditblase in China: „Ich kann nicht sagen wann, aber ich kann sagen, dass diese Blase platzen wird.“ Zweitens die m…

25.01.2019
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Auf Wasserstoff setzen

Neue Milliardenmärkte im Bereich der Autoindustrie sind entstanden - börsennotierte Gesellschaften noch in frühem Entwicklungsstadium.

Michael Kordovsky. Im Dezember 2018 hat sich die EU auf neue Grenzwerte geeinigt: Autohersteller sollen bis 2030 den CO2-Ausstoß von Neuwagen um 37,5 % gegenüber 2021 reduzieren. Für leichte Nutzfahrzeuge ist eine CO2-Reduktion um 31 % vorgesehen. Beide Fahrzeugklassen sollten bis 2025 eine Minderung um 15 % erreicht haben. Für die Auto-Nation Deutschland würde das bedeuten, dass bis 2030 beinahe jedes zweite zugelassene Neufahrzeug mit elektrifiziertem Antrieb ausgestattet sein müsste. In anderen Ländern haben fossile …

18.01.2019
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Die Ruhe nach dem Sturm – ein optimistischer Ausblick

Nicht alle Experten erwarten im laufenden Jahr einbrechende Märkte.

Raja Korinek. Viele Anleger hat das abgelaufene Jahr gehörig verunsichert. Was auch verständlich ist. Schließlich haben allein die weltweiten Börsen kräftig nachgelassen. Oberndrein dürfte das Wirtschaftswachstum einen Dämpfer erhalten. Dennoch gibt sich Richard Barwell, Chefökonom bei der BNP Paribas Asset Management, zuversichtlich. Allein in der Eurozone dürfte das Wirtschaftswachstum heuer um rund 0,3 bis 0,4 % pro Quartal zulegen. Denn die Zinsen dürften niedrig bleiben, der Arbeitsmarkt sei mit einer relativ niedr…

18.01.2019
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Unterschiedliche Prognosen für das Konjunkturmetall Kupfer

Wie steht („Dr. Copper“) zu kommenden Entwicklungen?

Andreas Fastl, Commodity Trader. Zum Jahreswechsel beschäftigte sich das Analyse-Team der New Yorker COMEX mit kommenden Bedrohungen. Und obwohl der Titel („Dr. Copper“) wieder dessen Indikatoreigenschaft hervorhebt, wird es - erste Überraschung - zumeist als passiv beschrieben. 2016/2017 stieg der Kupferkurs im Konjunkturboom um 72 %. 2018 reagierte er sensibel und fiel um rund 20 %, was man als Vorwarnung verstehen kann. Beachtenswert ist jedoch die Einschätzung des chinesischen Wachstums, denn - zweite Überraschung -…

18.01.2019
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Zinshausbesitzer fühlen sich diskriminiert

Haftungsklage gegen die Republik: Wiener Zinshausbesitzer fragwürdig im Stich gelassen?

Brigitta Schwarzer. Der Obmann Kaspar Erath wählte beim Pressegespräch am 13. Dezember 2018 klare Worte: „Die Wiener Zinshausbesitzer zweifeln langsam an den Grundfesten des Rechtsstaats. In hunderten Mietrechtsverfahren hat es die Richterschaft nicht für notwendig erachtet, im Hinblick auf die offensichtliche Diskriminierung durch den Wiener Richtwert den Verfassungsgerichtshof anzurufen.“ Dahinter steckt der sogenannte Wiener Richtwert. Es ist dies eine per Bundesgesetz festgelegte Obergrenze für Mietpreise in Altbaut…

10.01.2019
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Ziel: Erlösausfälle 2019 wieder ausgleichen

Der Börsen-Kurier im Gespräch mit Warimpex-CFO Daniel Folian.

Patrick Baldia, Börsen-Kurier: Herr Folian, welche Highlights zeichnen sich für die Warimpex heuer ab? Daniel Folian: Auch 2019 steht für uns ganz im Zeichen des organischen Wachstums. Der Fokus liegt dabei auf dem Aufbau unseres Immobilienbestandes, indem wir laufende Entwicklungsprojekte rasch fertigstellen, neue Projekte zeitnahe auf Schiene bringen und cashflowbringende Assets mit Potenzial erwerben. So freuen wir uns im ersten Quartal 2019 auf die Eröffnung des Mogilska Office in Krakau und planen zudem, unsere akt…

10.01.2019
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Das neue Königsmetall

Palladium weist höchste Kursvolatilität bei Metallen auf.

Roman Steinbauer. Nicht nur chemisch reagiert das beliebte Metall bei hoher Temperatur sensibel. Trotz des beachtlichen Anstiegs des Goldpreises während den letzten Wochen, hat Palladium wieder die Nase vorne, eine Konstellation wie zwischen den Jahren 1998 und 2003. Damals schoss der silberweiße Werkstoff erstmals weit über die 1.000-USD-Marke. Auch der nunmehrige Preisanstieg verläuft entsprechend steil. Das seltene Schwestermetall des Platins (das zu diesem auch chemisch verwandte Eigenschaften aufweist) erreichte in…

10.01.2019
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Der nächste Abschwung im Euroraum steht an

Die Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai nächsten Jahres werden wahrscheinlich von den inneren Dämonen Europas heimgesucht, angefangen beim Konflikt mit der populistischen italienischen Regierung über ihren Haushalt bis hin zur fremdenfeindlichen Front, die sich in den Visegrád-Staaten gebildet hat. Auch die Krise der traditionellen Parteien der Mitte ist noch lange nicht gelöst. Aber wenn Europa, wie aktuelle Indikatoren vermuten lassen, eine Konjunkturabschwächung bevorsteht, könnte sich der Diskurs im Vorfeld der Wahlen deutlich ändern.

Bis vor wenigen Monaten herrschte die Meinung vor, dass die Wirtschaftskrise auch für die am stärksten betroffenen Länder der Peripherie der Eurozone vorbei sei. Infolgedessen verlagerten die Europäer ihre Aufmerksamkeit auf andere Themen wie Flüchtlinge und Sicherheit, die die politische Stabilität bedrohten und den Konsens über das europäische Projekt untergruben. Doch das BIP-Wachstum in der Eurozone verlangsamt sich seit seinem Höchststand im dritten und vierten Quartal 2017. Die anhaltende Abschwächung der Wirtscha…

21.12.2018
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Nicht Glück, die richtige Strategie entscheidet

Der Jahreswechsel ist ein idealer Zeitpunkt, um die eigene Finanzplanung einer Überprüfung zu unterziehen. Wir haben bei Experten Karl Freidl, dem Leiter des Vermögensmanagements im Bankhaus Krentschker, nachgefragt, was er Anlegern aktuell raten würde.

Börsen-Kurier: Was sollte ein Anleger unbedingt noch vor Jahresende tun? Karl Freidl: Das Jahresende ist eine gute Zeit für ein „Update“ der Finanzplanung. Man sollte Veranlagungsziele generell schriftlich formulieren und überprüfen - am besten natürlich mit der Familie. Denn letztlich geht es auch darum, Vermögen an die nächste Generation weiterzugeben - und die „finanzielle Bildung“ spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Grunde agiert man wie ein Unternehmen - von der Inventur bis hin zum Reporting und einer allfälligen…

21.12.2018
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