Kommt eine Finanzregulierung nach dem Motto „America First“?

Während US-Präsident Trump sich schwer tut, seine Regierung mit Sympathisanten zu besetzen, die helfen, Tweets in Politik umzusetzen, hält der Exodus von Obama berufener Beamter aus der Bundesregierung und anderen Behörden an. Einer der für die Finanzwelt bedeutsamsten Rücktritte war der von Daniel Tarullo, einem der Gouverneure der Fed, der in den vergangenen sieben Jahren die Arbeit der Notenbank im Bereich der Finanzregulierung leitete.

Es wäre übertrieben, zu behaupten, dass Daniel Tarullo in der Bankenwelt uneingeschränkt beliebt war. Er war federführend bei dem Bemühen um deutlich höhere Eigenkapitalquoten in den USA und anderswo. Er war ein zäher Verhandlungsführer mit ausgeprägtem Instinkt dafür, die unbegründete Berufung auf Sonderregelungen durch Finanzunternehmen zu erkennen. Doch in Europa werden anlässlich seines Rücktritts nun Krokodiltränen fließen. Die europäischen Banken und sogar ihre Regulierungsbehörden waren besorgt über sein begeiste…

09.03.2017
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Minenaktien des schwarzen Goldes als Kontra-Investment

Die Nachfrage nach dem Energieträger mit dem höchsten Wirkungsgrad steigt weiterhin. Globale Überkapazitäten bremsen aktuell die Kursfantasien der Förderer. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die Protagonisten.

Die Volumenexpansion der Kohle als Energieträger hat Bestand. Die Affinität des neuen US-Präsidenten zu herkömmlichen Energieformen spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Ins Bild „grüner“ Absichtserklärungen der Politik passt dies zudem kaum. Gibt es auch beträchtliche Fortschritte mit Bezug zur umwelttechnischen Ausrüstung neuer Kohlekraftwerke und wurden Emissionen eklatant reduziert: Das Bild des schwarzen Kohlenstaubes hat sich dennoch in den Köpfen von Generationen als Schmutzverursacher eingebrannt. Die inte…

02.03.2017
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Amerikas dringendste Probleme bleiben ungelöst

Innerhalb weniger Stunden nach Amtsantritt hat Donald Trump damit begonnen, Anordnungen und Dekrete zu unterzeichnen, um seine Wahlversprechen einzulösen. Aber wenn der neue US-Präsident „Amerika wieder großartig machen“ will, dann muss er sich in erster Linie der strukturellen Probleme des Landes annehmen. Ein Gastkommentar von Neil Dwane, Global Strategist bei Allianz Global Investors.

Der neue US-Präsident hat seine politischen Schwerpunkte für die ersten 100 Tage im Amt klar definiert hat: Abschaffung von „Obamacare“, Steuerreform, Infrastrukturmaßnahmen sowie ein höherer Verteidigungsetat, die Neuverhandlung von Handelsabkommen und hartes Durchgreifen bei der Einwanderungspolitik. Obgleich Donald Trump mit diesen öffentlichkeitswirksamen bzw. populistischen Initiativen Amerika wieder „great“ machen will, ist eine langfristige Genesung der USA nur möglich, wenn er die langfristigen strukturellen Pro…

02.03.2017
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Österreichische Banken und Versicherungen sind Cash Cows

Die heimischen Banken sind auf Erholungskurs und ihre Sicherheit nimmt stark zu. Auch die Versicherer sollten wieder rentabler werden. Hohe Dividendenrenditen bei Versicherungsaktien und relativ hohe Zinsen nachrangiger Schuldverschreibungen von Banken ermöglichen „Top-Erträge“.

Der enttäuschende Bankenstresstest vom Sommer 2016 ist längst Schnee von gestern. Die Kreditinstitute konzentrieren sich auf ihre Kerngeschäfte und die Versicherungskonzerne haben schon längst die Weichen für effizientere Abläufe und eine ertragreichere Zukunft gestellt. Daraus resultieren Chancen am Aktien- und Anleihenmarkt. Top-Dividenden UNIQA verkauft ihre Mehrheitsbeteiligung von 99, 7 % an der UNIQA Assicurazioni SpA für 295 Mio Euro vor Transaktionskosten an einen italienischen Versicherungsverein. Dies belastet…

02.03.2017
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Weckruf gegen „Erosion“ des Kapitalmarktes

Praxisnahe gesetzliche Vereinfachungen in der Kapitalmarktregulierung und institutionelle Verbesserungen sollen die Abwanderung von der Wiener Börse stoppen.

Wenn Industriellenvereinigung (IV) und Aktienforum zeitgleich Maßnahmen in der Kapitalmarktpolitik einfordern und selbst einige vorschlagen, dann mit guten Gründen. Denn nicht nur, dass beiden Institutionen die maßgeblichen Emittenten und Player der Wiener Börse vertreten, sondern umso mehr, weil die börsenotierten Austro-AGs eine tragende volkswirtschaftliche Säule sind: „Ein ,Börse-Euro’ an Wertschöpfung der heimischen börsenotierten Unternehmen bewirkt in Österreichs Wirtschaft in Summe 2,33 E an Wertschöpfung, ein B…

25.02.2017
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In Zeiten von Marktmanipulationen und Cyber-Attacken

Für ein modernes Infrastrukturunternehmen wie die Wiener Börse steht Sicherheit in all ihren Ausprägungen im Mittelpunkt des Interesses. Rückgrat dieser Sicherheit ist die IT.

„Rückgrat und Herz einer Börse ist heute die IT“, sagt Technik-Vorstand Ludwig Nießen im Gespräch mit dem Börsen-Kurier. Dabei gehe es vor allem darum, Kurse und Orders möglichst zeitnah und richtig zur Verfügung zu stellen. Vor mehr als 25 Jahren hat die Digitalisierung an der Wiener Börse Einzug gehalten, seit 1998 gibt es - in Partnerschaft mit der Deutschen Börse - Xetra. Das hat die Transaktionskosten halbiert und die Tür des österreichischen Kapitalmarktes für ausländische Marktteilnehmer geöffnet. Noch im heurige…

25.02.2017
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Ist die Lebensversicherung noch zeitgemäß?

Die Lebensversicherung ist in die Jahre gekommen und das ist ja auch gut so. Schließlich ist es die langfristigste Veranlagungsform. Aber ist die LV, wie sie von ihren Vermittlern liebevoll genannt wird, noch zeitgemäß? Wir machen uns auf die Reise, um hier Licht ins Dunkel zu bringen.

Die Lebensversicherung ist in die Jahre gekommen und das ist ja auch gut so. Schließlich ist es die langfristigste Veranlagungsform. Aber ist die LV, wie sie von ihren Vermittlern liebevoll genannt wird, noch zeitgemäß? Wir machen uns auf die Reise, um hier Licht ins Dunkel zu bringen. Aber nach welchen Kriterien beurteilt man eine Lebensversicherung? Vor allem, weil sich ja über die Jahre die unterschiedlichsten Formen ausgeprägt haben, die auch sehr unterschiedliche Ziele haben. Von der klassischen LV über Kombi-Varia…

25.02.2017
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philoro Gold Round Table zum Thema „Dos & Dont’s für Gold & Silber“

Gold - das bedeutet Faszination und Luxus, Zahlungsmittel und sicherer Hafen, Anlageprodukt und kostbarer Schmuck. Es gibt viele Gründe, Edelmetalle zu kaufen. Beim philoro Gold Round Table gaben Experten Tipps, worauf man dabei achten sollte, und berichteten von ihren Erfahrungen.

Der Kauf von Edelmetallen dürfte wohl in den seltensten Fällen spontan erfolgen - er sollte gut geplant sein und an erster Stelle steht wohl die Frage, warum und worin überhaupt Geld angelegt werden soll. In Zeiten niedriger Zinsen und mangelnder Alternativen steht heute oft die Sicherheit, die Kaufkraft des Kapitals über einen bestimmten Zeitraum zumindest erhalten zu können, im Vordergrund. Und hier kommen bereits die Edelmetalle ins Spiel: Stefan Beyer, Markenleiter bei philoro Edelmetalle: „Wenn ich heute einen gute…

16.02.2017
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Das Ende von Trumps Techtelmechtel mit den Märkten

Nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA kam es zu zunächst beeindruckenden Kursanstiegen an den Aktienmärkten. Die Anleger reagierten euphorisch auf Trumps Versprechen von Steuerimpulsen, einer Deregulierung der Energie-, Gesundheits- und Finanzsektoren sowie einer deutlichen Senkung der Körperschafts-, Einkommens-, Erbschafts- und Kapitalertragsteuer. Doch wird die Realität Trump’scher Wirtschaftspolitik einen weiteren Anstieg der Aktienkurse tragen?

Es überrascht nicht, dass Unternehmen und Anleger bisher zufrieden waren. Eine derartige traditionelle republikanische angebotsorientierte Trickle-down-Wirtschaftspolitik kommt überwiegend den Konzernen und vermögenden Privatpersonen zugute. Zugleich tut sie nahezu nichts, um Arbeitsplätze zu schaffen oder die Einkommen der Arbeiterschaft zu erhöhen. Laut dem überparteilichen Tax Policy Center würde knapp die Hälfte der Vorteile der vorgesehenen Steuersenkungen von Donald Trump auf das oberste 1 % der Einkommensbezieher…

16.02.2017
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Ausgabefieber bei Wandelanleihen

Die Wandlung von Fremd- in Eigenkapital beschert den Anlegern eine spekulative Komponente. Überreife Aktienindizes begrenzen aber die Fantasien.

An den Kapitalmärkten ist eine forcierte Platzierung von Wandelanleihen seitens börsennotierter Gesellschaften erkennbar. Das erweckt klar den Eindruck, die Emittenten seien in entsprechender Eile, schnell noch günstige Finanzierungstranchen in dieser Form unterzubringen. Der Bonus für die ausgebende Gesellschaft besteht darin, dem Investor Zinsen unterhalb der Marktgegebenheiten (für dessen Aktionärsperspektive) und für das Unternehmen selbst eine attraktive Finanzierungskomponente aktivieren zu können. Dazu mindern di…

16.02.2017
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