Starke Wachstumsaussichten für „Künstliche Intelligenz“

Mit einschlägigen Aktien und Fonds können Anleger auf das große Potenzial einer neuen Branche setzen.

Patrick Baldia. Angefangen mit Suchmaschinen, über Systeme, die Daten analysieren und daraus Schlüsse ableiten, bis hin zu autonomen Robotern und Fahrzeugen: „Künstliche Intelligenz“ (kurz: KI) kommt in immer mehr Bereichen des menschlichen Lebens zum Einsatz. Gleichzeitig wächst auch das damit verbundene Geschäft. Laut Statista sollen allein die weltweiten Umsätze mit KI-Unternehmensanwendungen bis 2025 auf 32,2 Mrd USD ansteigen. Damit erschließt sich auch für Anleger ein gewaltiges Potenzial, das über einschlägige Ak…

22.06.2021
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Konsumboom oder Basiseffekt?

Die aktuellen Absatzsteigerungen im Einzelhandel sind kritisch zu hinterfragen.

Michael Kordovsky. Kehrt in Europa alles wieder zur Tagesordnung zurück oder ist es gar ein neues Wirtschaftswunder mit Konsumboom? Auf jeden Fall sollten folgende Zahlen genau hinterfragt werden: Im April beschleunigte sich der jährliche Zuwachs des Absatzvolumens des Einzelhandels im Euroraum von 13,1 % im März auf „sagenhafte“ 23,9 %. Dabei wuchs der Nicht-Nahrungsmittel-Bereich ohne Motorenkraftstoffe um 42,6 % (März 26,9 %). Explosionsartig stieg mit dem Beginn der Urlaubszeit die Tankstellennachfrage. An der Zapfs…

22.06.2021
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Mit Vollgas zum Global Britain

Das Vereinigte Königreich hat mehr Chancen als man glaubt - ein Gastkommentar von Wirtschaftswissenschafterin Dambisa Moyo.

Schon seit einiger Zeit sagen Skeptiker, das Vereinigte Königreich habe seine besten Tage hinter sich und lebe vor allem von vergangenem Ruhm. Sie verweisen auf das mittelmäßige Abschneiden des Landes in den PISA-Studien der OECD, die Tatsache, dass zwar vier deutsche Unternehmen zu den 50 größten Aktiengesellschaften der Welt gehören, aber mit der HSBC nur ein einziges britisches, und auf die Gefahr, dass der Brexit Großbritanniens Stellung in der Welt letztlich nicht stärkt, sondern untergräbt. Ich sehe das ganz ander…

22.06.2021
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Österreich wieder konjunkturell im Aufwind

Die heimische Wirtschaft erholt sich und der Bankensektor bleibt stabil.

Michael Kordovsky. Die Durchimpfungsrate in Österreich steigt permanent an, die Covid-19-Neuinfektionen werden immer seltener und die Folgen der Eindämmungsmaßnahmen sollten 2022 gänzlich ausklingen. „Die Jahre 2021 und 2022 sind von einem deutlichen Aufholprozess geprägt“, so der OeNB-Gouverneur Robert Holzmann in einer aktuellen Aussendung. Nach einem Rückgang des realen BIP um 6,7 % im Vorjahr erwartet die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) für die Jahre 2021 und 2022 ein Wachstum von 3,9 bzw. 4,2 %, ehe 2023 wiede…

15.06.2021
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Luxus steht wieder hoch im Kurs

Mit dem Ende der Lockdowns steigt die Nachfrage nach edlen Marken. Das bietet interessante Chancen.

Raja Korinek. Mit dem nahenden Sommer werden immer mehr Lockdowns weltweit beendet. Der wirtschaftliche Alltag, und damit auch der Konsum, gewinnt wieder an Fahrt. Solche Nachrichten sind für Luxusanbieter positiv. Teure Marken, edle Spirituosen und funkelnde Juwelen werden verstärkt nachgefragt. Swetha Ramachandran, Fondsmanagerin des „GAM Luxury Brands Equity“ (ISIN: LU0329429384) von GAM Investments, sagt im Gespräch mit dem Börsen-Kurier: „Das heurige Jahr ist von einer starken Erholung nach einer außergewöhnlich tu…

15.06.2021
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Neun Risiken, die uns bevorstehen können

Eine Analyse benennt drohende Gefahren, die sich in den kommenden Jahren auftun oder intensivieren könnten.

Emanuel Lampert. Frühe Anzeichen für neuartige Risiken sammeln, sie dann bewerten und priorisieren - das ist die Basis für eine Publikation, die der Rückversicherer Swiss Re alljährlich herausgibt. In der jüngst erschienenen 2021er-Auflage werden neun solche Risiken identifiziert und nach zwei Kriterien sortiert: dem Zeithorizont ihres möglichen Auftretens (innerhalb von drei Jahren oder auf längere Sicht) sowie ihren möglichen Auswirkungen (groß, mittel, niedrig). „Neustart“-Risiko, Ende von Corona-Hilfen Zwei Risiken …

15.06.2021
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China ist nicht zu stoppen

Die Wirtschaft blüht, die Chancen mit China-Aktien ebenso.

Raja Korinek. Das Reich der Mitte wird seiner Bezeichnung zunehmend gerecht. Im ersten Quartal 2021 legte das Wirtschaftswachstum um mehr als 18 % im Vergleich zum Vorjahreswert zu. Die Entwicklung dürfte sich im Jahresverlauf abflachen, meint Chi Lo, Senior Economist for Greater China of BNP Paribas Asset Management (BNPP AM), im Gespräch mit dem Börsen-Kurier. Derzeit deckt China beispielsweise Produktionslücken in anderen Regionen ab, die sich aufgrund der Lockdowns ergäben. Trotzdem bleibt er selbst in Bezug auf sei…

08.06.2021
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Zuflüsse in nachhaltige Gelder schnellen nach oben

Privatanleger sind ein stärker werdendes Zugpferd der Branche - vor allem auch in Zeiten der Pandemie.

Raja Korinek. Der Markt für nachhaltige Geldanlagen wächst unermüdlich weiter, wobei im Vorjahr auch die Corona-Pandemie ein gutes Stück beigetragen hat. Wolfgang Pinner, Leiter FNG-Österreich, zog vergangene Woche beim Jahrespressegespräch des „Forums Nachhaltige Geldanlage“ (FNG) damit ein deutliches Fazit. Der Börsen-Kurier hörte sich die FNG-Präsentation „Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2021 - Deutschland, Österreich und die Schweiz“ an und zeigt die interessantesten Entwicklungen in Österreich, aber auch in De…

08.06.2021
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Konjunkturschwachstellen in Europa

Das Eurozonen-BIP schrumpft aufgrund struktureller Schwächen noch immer um 1,8 %.

Michael Kordovsky. Während das BIP-Wachstum in den USA vom vierten Quartal 2020 auf das erste Quartal 2021 bereits von -2,4 auf 0,4 % ins Plus drehte, verharrt die Eurozone noch immer im Kontraktionsbereich. Nach -4,9 % im vierten Quartal 2020 lag im ersten Quartal 2021 die Schrumpfung der Wirtschaftsleistung noch immer bei -1,8 % (EU: -1,7 %). Dabei entwickeln sich die Volkswirtschaften auf breiter Front rückläufig: Von den 20 EU-Mitgliedsstaaten, die BIP-Daten zum ersten Quartal 2021 veröffentlichten, meldeten ledig-l…

08.06.2021
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250 Jahre Wiener Börse

Ein Rundgang mit dem Historiker Peter Eigner und Börse-Chef Christoph Boschan. (Am Bild v.l.n.r.: Börsen-Kurier-Redakteur Tibor Pásztory mit Börse-Chef Christoph Boschan und Christian Drastil auf der Spurensuche)

Tibor Pásztory. Um den österreichischen Staatshaushalt stand es im 17. und 18. Jahrhundert nach den Türkenkriegen und dem Verlust Schlesiens nicht zum Besten. Nach dem Siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763), der eigentlich schon ein Weltkrieg war, da er in Europa, Nordamerika, Indien und der Karibik ausgetragen wurde, erwies sich der Staatshaushalt als völlig zerrüttet. Schon zuvor gab es in reichen Gegenden Europas ein frühes Börsenwesen, in Österreich hatte der Wertpapierhandel noch ziemlichen Hinterzimmercharakter, das…

26.05.2021
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