Anleger flüchten aus Hedge Fonds

J.P. Morgan zeigt neuerlich, dass auch die scheinbar gewieftesten und besten Spekulanten stets mit hohen Verlusten rechnen müssen. Verglichen mit den durchschnittlich 5,25 % Verlust im Vorjahr hatte es für die globale Hedge-Fonds-Industrie zuletzt überraschend gut ausgesehen: So wären den Hedge Fonds laut dem US-Berater Hedge Fund Research im 1. Quartal netto immerhin 16 MrdUSD […]

J.P. Morgan zeigt neuerlich, dass auch die scheinbar gewieftesten und besten Spekulanten stets mit hohen Verlusten rechnen müssen. Verglichen mit den durchschnittlich 5,25 % Verlust im Vorjahr hatte es für die globale Hedge-Fonds-Industrie zuletzt überraschend gut ausgesehen: So wären den Hedge Fonds laut dem US-Berater Hedge Fund Research im 1. Quartal netto immerhin 16 MrdUSD an frischem Kapital zugeflossen. Im Schnitt hatten sie gleichzeitig 5 % zugelegt, was das beste Jahresauftaktquartal seit fünf Jahren gewesen is…

17.05.2012
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Neuer Anlauf zur Bilanzpolizei

Eine neue Prüfstelle für Jahresabschlüsse und Co. soll die heimische Vertrauensbildung in Sachen Kapitalmarktinformation stärken. Was lange währt, wird endlich gut? Jahrelang hat man in Österreich über eine „Bilanzpolizei“ diskutiert (einen ersten Gesetzesentwurf für eine Prüfstelle gab es bereits im Jahr 2006), nun soll sie endlich kommen. Nach der Kritik, dass die Alpenrepublik das letzte […]

Eine neue Prüfstelle für Jahresabschlüsse und Co. soll die heimische Vertrauensbildung in Sachen Kapitalmarktinformation stärken. Was lange währt, wird endlich gut? Jahrelang hat man in Österreich über eine „Bilanzpolizei“ diskutiert (einen ersten Gesetzesentwurf für eine Prüfstelle gab es bereits im Jahr 2006), nun soll sie endlich kommen. Nach der Kritik, dass die Alpenrepublik das letzte EU-Land sei, wo es eine derartige Prüf- und Kontrollinstitution (noch) nicht gebe, will nun Finanzministerin Maria Fekter in Sachen…

09.05.2012
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„Dim-Sum-Bonds“ in London erhältlich

Wer an einen schwachen Euro glaubt, kann sich mit Yuan-Bonds neuerdings zusätzlich die schleichende Aufwertung des chinesischen Yuan gegenüber dem Dollar zunutze machen. Die chinesische Währung ist seit 20 Jahren fest an den US-Dollar gebunden, wobei der Yuan seither alljährlich um einige Prozentpunkte zulegt. Die China-Politik der USA ist dennoch seit bald zehn Jahren von […]

Wer an einen schwachen Euro glaubt, kann sich mit Yuan-Bonds neuerdings zusätzlich die schleichende Aufwertung des chinesischen Yuan gegenüber dem Dollar zunutze machen. Die chinesische Währung ist seit 20 Jahren fest an den US-Dollar gebunden, wobei der Yuan seither alljährlich um einige Prozentpunkte zulegt. Die China-Politik der USA ist dennoch seit bald zehn Jahren von der Kritik an der Unterbewertung des Yuan geprägt, die für das gewaltige Handelsdefizit der USA mit China verantwortlich sein soll. Nachdem seit 2005…

09.05.2012
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Wertpapiere mit hohem Kurspotenzial

Ja, es gibt sie wirklich, die „Tenbagger“. Aktien, die binnen weniger Jahre ihren Wert verzehnfacht oder nahezu verzehnfacht haben. Beispiele dafür sind u. a. Apple, Microsoft, SAP, Nokia (vor dem Absturz), Dell, McDonald’s, Infineon, Salzgitter, Volkswagen, Bijou Brigitte, Sartorius oder Fielmann. Ganz klar, dass jeder Anleger solch einen Reichmacher im Depot haben möchte und sich […]

Ja, es gibt sie wirklich, die „Tenbagger“. Aktien, die binnen weniger Jahre ihren Wert verzehnfacht oder nahezu verzehnfacht haben. Beispiele dafür sind u. a. Apple, Microsoft, SAP, Nokia (vor dem Absturz), Dell, McDonald’s, Infineon, Salzgitter, Volkswagen, Bijou Brigitte, Sartorius oder Fielmann. Ganz klar, dass jeder Anleger solch einen Reichmacher im Depot haben möchte und sich fragt: Was macht Aktien zu Tenbaggern?

02.05.2012
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„Stehen vor massiver Euro-Abwertung“

Die Währungsexperten von Morgan Stanley rechnen damit, dass das Euro/Dollar-Verhältnis bis zum Jahresende auf 1,20 absacken wird. Divergenzen gibt es innerhalb der Eurozone in vielerlei Hinsicht. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern bekanntlich bei der Wettbewerbsfähigkeit, was sich laut den Währungsexperten von Morgan Stanley letztlich auch im aktuellen Euro/Dollar- Verhältnis von rund […]

Die Währungsexperten von Morgan Stanley rechnen damit, dass das Euro/Dollar-Verhältnis bis zum Jahresende auf 1,20 absacken wird. Divergenzen gibt es innerhalb der Eurozone in vielerlei Hinsicht. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern bekanntlich bei der Wettbewerbsfähigkeit, was sich laut den Währungsexperten von Morgan Stanley letztlich auch im aktuellen Euro/Dollar- Verhältnis von rund 1,30 widerspiegelt. Sie haben basierend auf der Wettbewerbsfähigkeit einen landesspezifischen „fairen We…

02.05.2012
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Aktiensteuer auch auf Kursverluste

„Speed kills“. Dieses in exotischen Tierparks gültige Motto gilt auch für neue Abgaben, zum Beispiel für die neue Kursgewinnsteuer in Österreich. Österreichische Bankenkreise wundern sich, dass die Einführung der neuen Kursgewinnsteuer und die folgende hektische Aushandlung ihrer praktischen Umsetzung in breiten Anlegerkreisen bisher so wenig Aufregung verursacht hat. Man erklärt sich das damit, dass die […]

„Speed kills“. Dieses in exotischen Tierparks gültige Motto gilt auch für neue Abgaben, zum Beispiel für die neue Kursgewinnsteuer in Österreich. Österreichische Bankenkreise wundern sich, dass die Einführung der neuen Kursgewinnsteuer und die folgende hektische Aushandlung ihrer praktischen Umsetzung in breiten Anlegerkreisen bisher so wenig Aufregung verursacht hat. Man erklärt sich das damit, dass die echt Betroffenen wenig bis nicht über die Hintergründe der Steuerberechnung und die auf sie zukommenden finanziellen …

25.04.2012
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Aus für undurchsichtige Finanzwetten

Nun geht es auch dem Handel mit OTC-Derivaten an den Regulierungskragen. Mit mehr Transparenz, Transaktionsregister und Co. Es ist ein riesiges Volumen. Rund 500 Mrd€ macht der Handel mit OTC-Derivaten in der EU aus. Das sind Derivate, die nicht an Börsen, sondern ‚over the counter‘ gehandelt werden. Diese Papiere gelten als riskante Geschäftspraktik und als […]

Nun geht es auch dem Handel mit OTC-Derivaten an den Regulierungskragen. Mit mehr Transparenz, Transaktionsregister und Co. Es ist ein riesiges Volumen. Rund 500 Mrd€ macht der Handel mit OTC-Derivaten in der EU aus. Das sind Derivate, die nicht an Börsen, sondern ‚over the counter‘ gehandelt werden. Diese Papiere gelten als riskante Geschäftspraktik und als (Mit-)Auslöser für die globale Finanzkrise 2008. 80 % der Derivate wurden ohne Regulierung und ohne Kontrolle außerhalb der Börse gehandelt. Nur 1,24 % der Geschäft…

25.04.2012
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Als Privater von „Börsen-Picking“ profitieren

Beim Handeln mit Aktien, Anleihen und Fonds muss es auch für heimische Privatanleger nicht immer die Wiener Börse und Xetra sein. Auf Grund der vergleichbaren Rechtskultur und der gemeinsamen Sprache bietet sich auf der Suche nach Alternativen ein Blick nach Deutschland an. Und da einmal nicht auf den Börseriesen Frankfurt, sondern auf die Regionalbörsen. Denn […]

Beim Handeln mit Aktien, Anleihen und Fonds muss es auch für heimische Privatanleger nicht immer die Wiener Börse und Xetra sein. Auf Grund der vergleichbaren Rechtskultur und der gemeinsamen Sprache bietet sich auf der Suche nach Alternativen ein Blick nach Deutschland an. Und da einmal nicht auf den Börseriesen Frankfurt, sondern auf die Regionalbörsen. Denn diese sind durchaus Spezialisten für gewisse Produktkategorien und punkten mit Privatanlegerfreundlichkeit.

18.04.2012
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Singapur-Dollar wertet weiter auf

Die Schuldenkrise der Eurozone scheint noch lange nicht gelöst. Der Außenwert des Euro sinkt durch die Verunsicherung. Dagegen hilft eine Diversifikation mit Gold und soliden Währungen. Die Suche nach der richtigen „Krisenwährung“ erfordert mehr als nur eine technische Analyse des aktuellen Momentums. Obwohl seit Ausbruch der Finanzkrise ein klarer Zusammenhang zwischen Kursstürzen am Aktienmarkt, dem […]

Die Schuldenkrise der Eurozone scheint noch lange nicht gelöst. Der Außenwert des Euro sinkt durch die Verunsicherung. Dagegen hilft eine Diversifikation mit Gold und soliden Währungen. Die Suche nach der richtigen „Krisenwährung“ erfordert mehr als nur eine technische Analyse des aktuellen Momentums. Obwohl seit Ausbruch der Finanzkrise ein klarer Zusammenhang zwischen Kursstürzen am Aktienmarkt, dem Anstieg der High Yield Spreads und festerem Dollar, Yen und Schweizer Franken gegenüber dem Euro erkennbar ist, sollte m…

18.04.2012
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Börsen-Chefin sucht Aktionäre

Fehlende Börsegänge, schrumpfende Umsätze und eine Performance, die anderen Börsen meilenweit hinterherhinkt: Für die frühere RCB-Chefanalystin tut sich ein weites Arbeitsfeld auf. Dass es so nicht weitergehen kann, dürfte den Vorständen der Wiener Börse – Dr. Michael Buhl und Mag. Birgit Kuras (Foto oben), die seit 1. März dem nach Oberösterreich zurückgekehrten Dr. Heinrich Schaller […]

Fehlende Börsegänge, schrumpfende Umsätze und eine Performance, die anderen Börsen meilenweit hinterherhinkt: Für die frühere RCB-Chefanalystin tut sich ein weites Arbeitsfeld auf. Dass es so nicht weitergehen kann, dürfte den Vorständen der Wiener Börse - Dr. Michael Buhl und Mag. Birgit Kuras (Foto oben), die seit 1. März dem nach Oberösterreich zurückgekehrten Dr. Heinrich Schaller folgte - klar sein. Und so spannt Kuras den großen historischen Bogen: von 1871, als Wien die „größte Börse der Welt“ war, über 1985, als…

06.04.2012
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