Gewinnen mit Austro-Corporate-Bonds

Die geplanten Unternehmensanleihenkäufe der EZB bedeuten zukünftig eine zusätzliche Nachfrage. Der Börsen-Kurier analysiert, wie ausgereizt der Wiener Anleihenmarkt ist.

Im Kampf gegen das Nullzins-Umfeld setzen Anleger teils auf nachrangige Anleihen von Banken oder nachrangige Darlehen an Bauträger mit Laufzeit von sechs Monaten bis vier Jahren und Verzinsung von 4 bis 8 % p.a. Letztere werden über diverse Crowd- Investing-Plattformen angeboten, haben jedoch den Nachteil, dass die Zinserträge jenseits des Freibetrags von 730 € dem persönlichen Einkommensteuersatz unterliegen. Die Nachrangigkeit von Darlehen oder Schuldverschreibungen ist mit einem höheren Ausfallsrisiko behaftet, da a…

07.04.2016
jetzt lesen »

Norwegens Krone schmilzt

Der norwegische Konsument gilt als zukunftsorientiert. Doch die Exportstruktur, in der Öl, Gas, Papier, Fischzucht und Metalle dominieren, lässt die Devise alt aussehen.

„Wie viele Euro-Cent für eine Krone?“ - binnen zwei Jahren vom Höchst- zum Tiefststand. Das Vertrauen in die Währung des Nordens schwindet im Eiltempo. Die aktuellsten Eckdaten verraten Einiges: Bereits im Vorquartal kippte das BIP um 1,2 % und leitete den Pfad Richtung Rezession ein. Der Vertrauensindikator der Industrie befindet sich auf einem neuen Tiefstwert. Die Arbeitslosenrate erhöhte sich zuletzt von 3,5 auf 4,8 %. Der Einzelhandel geht mit -0,5 % zurück. Sieht die EZB in Zentraleuropa Deflationsgefahren, so l…

07.04.2016
jetzt lesen »

„Ein Brexit würde die EU als Ganzes erschüttern“

Die Folgen eines möglichen EU-Austritts Großbritanniens sind für Experten schwer quantifizierbar. Sehr wohl dürfte darunter jedoch das Börsesentiment in Europa leiden.

Der 23. Juni rückt näher. An diesem Tag wird in Großbritannien über den Verbleib in der EU bzw. einem möglichen Austritt abgestimmt. Der Ausgang ist derzeit schwer vorherzusagen. Laut den jüngsten Umfragen dürfte es zu einem Kopf-an-Kopf- Rennen zwischen den Befürwortern und den Gegnern kommen. Die Wahl wird nicht zuletzt auch für Premierminister David Cameron, der einen Verbleib unter veränderten Rahmenbedingungen befürwortet, zu einer Schicksalsfrage. So werden etwa dem Londoner Bürgermeister Boris Johnson im …

23.03.2016
jetzt lesen »

Riskante Spekulationen

Endet das Votum in Großbritannien gegen den Verbleib in der EU, ist eine Schwäche des GBP nicht zwingend - es kann anders kommen.

Das Pfund notiert nahe dem tiefsten Stand zum USD seit dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise im Jahr 2009. Ebenso verlor die britische Währung zum Euro seit Jahresbeginn rund fünf Prozent an Wert. Diese Entwicklung wird generell mit der Abstimmung der Briten am 23. Juni zum Verbleib in der EU in Zusammenhang gebracht. Ist das eine konstruierte Erklärung? Lesen Sie den ganzen Artikel in Ihrem Börsen-Kurier. Immer donnerstags neu am Kiosk. Oder bereits am Mittwoch als Abo in Ihrem Postkasten.

23.03.2016
jetzt lesen »

US-Eliteuniversitäten als Investmentvorbilder

Die bewährte generationenübergreifende Investmentphilosophie jenseits des Atlantiks kann auch in unseren Breiten Mehrertrag bringen.

Klingt einfach: Mit kluger Diversifikation das Verhältnis von Chance und Risiko von Investments optimieren. Wer wenig Risikopotenzial will, dem stehen Anlageoptionen mit relativ niedrigem Ertragspotenzial offen: Cash/Festgeld, forstwirtschaftliche Direktanlage und Renten(-portfolios) mit Investmentgrade. Wer hohes Risikopotenzial aushält, dem bieten sich Optionen mit hohem Ertragspotenzial an: Private Equity, also Portfolios von Beteiligungsfonds, und Einzelankäufe bzw. Direktanlagen in Unternehmen. Gold kann als langfr…

17.03.2016
jetzt lesen »

Gewinne mit Hochzinsanleihen

Experten schätzen heuer vor allem europäische High-Yield-Anleihen als attraktiv ein. Die Begründung: Die Unternehmen wären weniger verschuldet und würden vorsichtiger investieren.

Für Anleiheninvestoren war es schon einmal einfacher, attraktive Renditen zu generieren. Nichtsdestoweniger sehen Experten auch im aktuellen Umfeld für Anleger Chancen. Bei AXA Investment Managers will man etwa sowohl mit der hauseigenen US-Anleihe-Strategie als auch mit der globalen Anleihestrategie derzeit Renditen von mehr als 3 % erzielen. Chris Iggo, CIO Fixed Income, spricht von „einem guten Zeitpunkt, um einzusteigen“. „Wir sind der Meinung, dass sich die Anleihemärkte auf dem Rücken eines stabilen Ölpreises, …

17.03.2016
jetzt lesen »

Warum conwert unabhängig bleiben sollte

Welche Auswirkungen eine Kontrollerlangung durch Adler für Aktionäre hätte, erklärt CEO Wolfgang Beck im Gespräch mit Börsen-Kurier-Chefredakteur Marius Perger.

Börsen-Kurier: conwert hat in jüngster Zeit vermehrt für einen positiven Newsflow gesorgt, nachdem das Unternehmen lange Zeit in der Kritik gestanden war. Auch operativ wurden große Fortschritte erzielt, alle wichtigen Kennzahlen haben sich massiv verbessert. Wie ist das gelungen? Und wie kann/will das derzeitige Management für eine Fortsetzung dieser Entwicklung sorgen? Lesen Sie den ganzen Artikel in Ihrem Börsen-Kurier. Immer donnerstags neu am Kiosk. Oder bereits am Mittwoch als Abo in Ihrem Postkasten.

11.03.2016
jetzt lesen »

„Heißes Eisen“ Stahl-Aktien

Der Vorlauf der Metall-Wertschöpfungskette erscheint in Europa durch globale Überkapazitäten bedroht. Eine Branchenanalyse.

Ein fairer, internationaler Wettbewerb ist in der bedeutendsten Grundstoffindustrie nicht mehr gegeben. Seitens der Industrie wird von Brüssel eine weitere Erhöhung der Ausgleichszölle gefordert. „Anti-Dumping“-Zölle sind zuletzt für bestimmte Kaltfeinbleche eingeführt worden. Im Lichte jener Spannen, die für chinesische Importe bis zu 60 % betragen, reagierten die USA bereits massiver. Der Meinung der deutschen Stahlvereinigung nach „sitze“ China auf mehr als 400 Mio t Stahl pro Jahr. Kapazitäten wurden trotz diese…

11.03.2016
jetzt lesen »

Investieren in defensive Aktien

Zeiten niedrigen Wirtschaftswachstums kann man gut mit defensiven Aktien aus den Bereichen Nahrungsmittel, Getränke, Tabak und Haushaltswaren überbrücken.

Es gibt Produkte, die unabhängig von der konjunkturellen Situation immer benötigt werden. Das sind Nahrungsmittel, Getränke, Haushaltswaren wie Waschmittel, Duschgels, Haarpflegeprodukte, Putzmittel und Toilettenpapier aber auch Tabakwaren. Hersteller dieser Produkte machen deshalb auch in schlechten Zeiten noch gute Geschäfte, woraus eine hohe Ertragskontinuität resultiert. So konnte beispielsweise der führende Zahnpasta-Hersteller, Colgate-Palmolive (ISIN: US194162 1039), in den Krisenjahren 2008 und 2009 den Gewinn …

03.03.2016
jetzt lesen »

Mit Augenmaß Aktien übergewichten

Einige Faktoren sprechen dafür, dass es im Jahresverlauf besser weiter gehen sollte, als es der nervöse Jahresstart an den Börsen vermuten ließ.

„Wir haben die Kursrückgänge im Jänner für eine Aufstockung der Aktienquote genutzt. Die Positionierung war allerdings auch davor schon auf ,Übergewichten’. Aktien stellen weiterhin unsere bevorzugte Anlageklasse dar.“ Monika Rosen, Head of Research & Global Investment Strategy im Bank Austria Private Banking, ist vorsichtig bullish, denn „wir sind uns der damit verbundenen Risiken sehr wohl bewusst und behalten die Lage sehr genau im Auge“. Europa, Japan und die Schwellenländer sind aktuell ihre bevorzugten Aktie…

03.03.2016
jetzt lesen »