„Stehen vor massiver Euro-Abwertung“

Die Währungsexperten von Morgan Stanley rechnen damit, dass das Euro/Dollar-Verhältnis bis zum Jahresende auf 1,20 absacken wird. Divergenzen gibt es innerhalb der Eurozone in vielerlei Hinsicht. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern bekanntlich bei der Wettbewerbsfähigkeit, was sich laut den Währungsexperten von Morgan Stanley letztlich auch im aktuellen Euro/Dollar- Verhältnis von rund […]

Die Währungsexperten von Morgan Stanley rechnen damit, dass das Euro/Dollar-Verhältnis bis zum Jahresende auf 1,20 absacken wird. Divergenzen gibt es innerhalb der Eurozone in vielerlei Hinsicht. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern bekanntlich bei der Wettbewerbsfähigkeit, was sich laut den Währungsexperten von Morgan Stanley letztlich auch im aktuellen Euro/Dollar- Verhältnis von rund 1,30 widerspiegelt. Sie haben basierend auf der Wettbewerbsfähigkeit einen landesspezifischen „fairen We…

02.05.2012
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Aktiensteuer auch auf Kursverluste

„Speed kills“. Dieses in exotischen Tierparks gültige Motto gilt auch für neue Abgaben, zum Beispiel für die neue Kursgewinnsteuer in Österreich. Österreichische Bankenkreise wundern sich, dass die Einführung der neuen Kursgewinnsteuer und die folgende hektische Aushandlung ihrer praktischen Umsetzung in breiten Anlegerkreisen bisher so wenig Aufregung verursacht hat. Man erklärt sich das damit, dass die […]

„Speed kills“. Dieses in exotischen Tierparks gültige Motto gilt auch für neue Abgaben, zum Beispiel für die neue Kursgewinnsteuer in Österreich. Österreichische Bankenkreise wundern sich, dass die Einführung der neuen Kursgewinnsteuer und die folgende hektische Aushandlung ihrer praktischen Umsetzung in breiten Anlegerkreisen bisher so wenig Aufregung verursacht hat. Man erklärt sich das damit, dass die echt Betroffenen wenig bis nicht über die Hintergründe der Steuerberechnung und die auf sie zukommenden finanziellen …

25.04.2012
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Aus für undurchsichtige Finanzwetten

Nun geht es auch dem Handel mit OTC-Derivaten an den Regulierungskragen. Mit mehr Transparenz, Transaktionsregister und Co. Es ist ein riesiges Volumen. Rund 500 Mrd€ macht der Handel mit OTC-Derivaten in der EU aus. Das sind Derivate, die nicht an Börsen, sondern ‚over the counter‘ gehandelt werden. Diese Papiere gelten als riskante Geschäftspraktik und als […]

Nun geht es auch dem Handel mit OTC-Derivaten an den Regulierungskragen. Mit mehr Transparenz, Transaktionsregister und Co. Es ist ein riesiges Volumen. Rund 500 Mrd€ macht der Handel mit OTC-Derivaten in der EU aus. Das sind Derivate, die nicht an Börsen, sondern ‚over the counter‘ gehandelt werden. Diese Papiere gelten als riskante Geschäftspraktik und als (Mit-)Auslöser für die globale Finanzkrise 2008. 80 % der Derivate wurden ohne Regulierung und ohne Kontrolle außerhalb der Börse gehandelt. Nur 1,24 % der Geschäft…

25.04.2012
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Als Privater von „Börsen-Picking“ profitieren

Beim Handeln mit Aktien, Anleihen und Fonds muss es auch für heimische Privatanleger nicht immer die Wiener Börse und Xetra sein. Auf Grund der vergleichbaren Rechtskultur und der gemeinsamen Sprache bietet sich auf der Suche nach Alternativen ein Blick nach Deutschland an. Und da einmal nicht auf den Börseriesen Frankfurt, sondern auf die Regionalbörsen. Denn […]

Beim Handeln mit Aktien, Anleihen und Fonds muss es auch für heimische Privatanleger nicht immer die Wiener Börse und Xetra sein. Auf Grund der vergleichbaren Rechtskultur und der gemeinsamen Sprache bietet sich auf der Suche nach Alternativen ein Blick nach Deutschland an. Und da einmal nicht auf den Börseriesen Frankfurt, sondern auf die Regionalbörsen. Denn diese sind durchaus Spezialisten für gewisse Produktkategorien und punkten mit Privatanlegerfreundlichkeit.

18.04.2012
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Singapur-Dollar wertet weiter auf

Die Schuldenkrise der Eurozone scheint noch lange nicht gelöst. Der Außenwert des Euro sinkt durch die Verunsicherung. Dagegen hilft eine Diversifikation mit Gold und soliden Währungen. Die Suche nach der richtigen „Krisenwährung“ erfordert mehr als nur eine technische Analyse des aktuellen Momentums. Obwohl seit Ausbruch der Finanzkrise ein klarer Zusammenhang zwischen Kursstürzen am Aktienmarkt, dem […]

Die Schuldenkrise der Eurozone scheint noch lange nicht gelöst. Der Außenwert des Euro sinkt durch die Verunsicherung. Dagegen hilft eine Diversifikation mit Gold und soliden Währungen. Die Suche nach der richtigen „Krisenwährung“ erfordert mehr als nur eine technische Analyse des aktuellen Momentums. Obwohl seit Ausbruch der Finanzkrise ein klarer Zusammenhang zwischen Kursstürzen am Aktienmarkt, dem Anstieg der High Yield Spreads und festerem Dollar, Yen und Schweizer Franken gegenüber dem Euro erkennbar ist, sollte m…

18.04.2012
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Börsen-Chefin sucht Aktionäre

Fehlende Börsegänge, schrumpfende Umsätze und eine Performance, die anderen Börsen meilenweit hinterherhinkt: Für die frühere RCB-Chefanalystin tut sich ein weites Arbeitsfeld auf. Dass es so nicht weitergehen kann, dürfte den Vorständen der Wiener Börse – Dr. Michael Buhl und Mag. Birgit Kuras (Foto oben), die seit 1. März dem nach Oberösterreich zurückgekehrten Dr. Heinrich Schaller […]

Fehlende Börsegänge, schrumpfende Umsätze und eine Performance, die anderen Börsen meilenweit hinterherhinkt: Für die frühere RCB-Chefanalystin tut sich ein weites Arbeitsfeld auf. Dass es so nicht weitergehen kann, dürfte den Vorständen der Wiener Börse - Dr. Michael Buhl und Mag. Birgit Kuras (Foto oben), die seit 1. März dem nach Oberösterreich zurückgekehrten Dr. Heinrich Schaller folgte - klar sein. Und so spannt Kuras den großen historischen Bogen: von 1871, als Wien die „größte Börse der Welt“ war, über 1985, als…

06.04.2012
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Die Zukunft der europäischen Banken

Billiges EZB-Geld, kostspielige Regularien und neue Sondersteuern: So kann weder das Vertrauen in die Banken noch jenes zwischen ihnen wieder hergestellt werden. Wie kann der Bankensektor neben nötigem Kernkapital neue Glaubwürdigkeit und Substanz sammeln? Antwort gab die Kurs 2012 des IIR: Die Banken müssen alte Geschäftsmodelle kippen und neue entwickeln. Die Politik sei verantwortlich, dass […]

Billiges EZB-Geld, kostspielige Regularien und neue Sondersteuern: So kann weder das Vertrauen in die Banken noch jenes zwischen ihnen wieder hergestellt werden. Wie kann der Bankensektor neben nötigem Kernkapital neue Glaubwürdigkeit und Substanz sammeln? Antwort gab die Kurs 2012 des IIR: Die Banken müssen alte Geschäftsmodelle kippen und neue entwickeln. Die Politik sei verantwortlich, dass das auch wirklich passiert. Die Lage ist prekär: durch 1. das Ende der rasch steigenden, nicht mehr finanzierbaren Staatsschulde…

05.04.2012
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Asien treibt Kurse von Rüstungsaktien

Börsenotierte Rüstungsunternehmen können sich über eine hervorragende Geschäftsentwicklung freuen. Ein starker Treiber sind die asiatischen Schwellenländer. Das Geschäft mit Rüstungsgütern boomt: Zwischen 2007 und 2011 sind die weltweiten Waffenlieferungen gegenüber dem Zeitraum 2002 bis 2006 um ganze 24 % gestiegen, berichtet das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). Getrieben wurde die Entwicklung von den aufstrebenden […]

Börsenotierte Rüstungsunternehmen können sich über eine hervorragende Geschäftsentwicklung freuen. Ein starker Treiber sind die asiatischen Schwellenländer. Das Geschäft mit Rüstungsgütern boomt: Zwischen 2007 und 2011 sind die weltweiten Waffenlieferungen gegenüber dem Zeitraum 2002 bis 2006 um ganze 24 % gestiegen, berichtet das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). Getrieben wurde die Entwicklung von den aufstrebenden asiatischen Volkswirtschaften - die fünf größten Importeure sind allesamt asiati…

29.03.2012
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Sind Aktien derzeit wirklich günstig?

Niedrige KGVs und hohe Dividendenrenditen vermitteln das Bild attraktiv bewerteter Aktien. Doch der Konjunkturzyklus und die Gewinnentwicklungen sprechen eine andere Sprache. Auf den ersten Blick erscheinen Aktien günstig bewertet. Das 12- Monats-Forward-KGV des S&P 500 Index lag am 23. März nur noch bei 12,9 (10-Jahres-Durchschnitt 14,6), während das KGV auf Basis der Gewinne von 2011 […]

Niedrige KGVs und hohe Dividendenrenditen vermitteln das Bild attraktiv bewerteter Aktien. Doch der Konjunkturzyklus und die Gewinnentwicklungen sprechen eine andere Sprache. Auf den ersten Blick erscheinen Aktien günstig bewertet. Das 12- Monats-Forward-KGV des S&P 500 Index lag am 23. März nur noch bei 12,9 (10-Jahres-Durchschnitt 14,6), während das KGV auf Basis der Gewinne von 2011 14,5 beträgt. Im MSCI-World stand Mitte März ein KGV von 14,8 einem geschätzten KGV 2012 von 13,1 gegenüber. Das widerspiegelt hohe …

29.03.2012
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Wie Privatanleger mit Aktien profitieren

Auch wenn es den Anschein hat, als ob„die Institutionellen“ die Kurse maßgeblich beeinflussen: Wie es sich Privatinvestoren trotzdem verbessern können. Abnehmende Tendenz bei Orderflows und Volumina der Privatanleger ist kein österreichspezifisches Börsephänomen. Und wenn man geringe Privataktionärspräsenz bedauert, darf man eines nicht vergessen: Viel mehr Privatanlegergeld fließt über Fonds und Pensionskassen indirekt an die Börsen. […]

Auch wenn es den Anschein hat, als ob„die Institutionellen“ die Kurse maßgeblich beeinflussen: Wie es sich Privatinvestoren trotzdem verbessern können. Abnehmende Tendenz bei Orderflows und Volumina der Privatanleger ist kein österreichspezifisches Börsephänomen. Und wenn man geringe Privataktionärspräsenz bedauert, darf man eines nicht vergessen: Viel mehr Privatanlegergeld fließt über Fonds und Pensionskassen indirekt an die Börsen. Der Unterschied: In diese institutionellen Kapitalsammelstellen zahlen die Privatanleg…

21.03.2012
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